Julia Heitmann und Andreas Beckmann von der Zentralen Gebäudewirtschaft besichtigen die neue Heizungsanlage in der Turnhalle des Zeppelin Gymnasiums, die in den Sommerferien erneuert wurde. Foto: PSL/ M. Schulte

Lüdenscheid. (PSL) In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Gesamtbilanz für den Energieverbrauch von Liegenschaften der Stadt Lüdenscheid konstant verbessert. Das ergibt eine Analyse der Daten der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) durch Klimaschutzmanagerin Sara Kunkel. „Wir sind sehr froh, dass wir trotz knapper Haushaltsmittel diese Einsparungen erreichen konnten“, so Frank Kuschmirtz, Leiter der ZGW.

Fast 1600 Tonnen CO2 weniger

Die Analyse der Energieverbrauchswerte bestätigt nicht nur einen positiven Trend im absoluten Energieverbrauch, sondern auch beim Verbrauch der zunehmend genutzten erneuerbaren Energieträger wie Pellets, Fernwärme und Ökostrom. So konnte seit 2011 eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 5.973 Tonnen auf 4.106 Tonnen erreicht werden. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 31 Prozent für die Klimaschutzbilanz der städtischen Liegenschaften.

Heizanlagen modernisiert

Der reduzierte Energieverbrauch ergibt sich aus zahlreichen Maßnahmen, die oftmals kaum sichtbar für die Öffentlichkeit in den Heizungskellern der Gebäude vorgenommen werden. In den vergangenen zehn Jahren konnten so rund fünfzehn Heizungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Darunter sind bekannte Gebäude wie die Museen der Stadt, das Stadtarchiv, die Otfried-Preußler-Schule, die Grundschulen Kalve und Lösenbach, die Knapper Schule, die Turnhalle des Zeppelin Gymnasiums, verschiedene Umkleidegebäude sowie das Rathaus.

Viel Potenzial für weitere Optimierung

Trotz dieser positiven Entwicklung ist das Potential für weitere Sanierungen zur Optimierung des Energieverbrauchs nach wie vor groß. So ist es ein wesentliches Ziel der Saniervorhaben der ZGW, Heizungsanlagen zu modernisieren sowie Gebäudehüllen zu erneuern. Im Rahmen der Umsetzung von Förderprogrammen werden auch in den kommenden Jahren energetische Maßnahmen in nennenswertem Umfang das Energiesparpotential der Gebäudehüllen nachhaltig erhöhen.

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