Der Neujahrsempfang im Rathaus gehört für viele Schalksmühler zum Start ins neue Jahr einfach dazu. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Lösbare Probleme in einer überschaubaren realen Schalksmühler Welt – hochkriminelle Banden in der virtuellen Welt des Internets: Der Bogen beim 38. Schalksmühler Neujahrsempfang war weit gespannt.  Bürgermeister Jörg Schönenberg berichtete von einer entspannten Finanzlage, abgeschlossenen und geplanten Projekten.  Welche Gefahren in der vernetzten virtuellen Welt lauern, beschrieb Oberstaatsanwalt a. D. Wolfgang Rahmer eindringlich und zugleich mit hintersinnigem Humor.

Wolfgang Rahmer wünscht ein erfülltes analoges Leben

Oberstaatsanwalt a. D. Wolfgang Rahmer sprach über die vernetzte Welt und ihre Gefahren. Foto: Wolfgang Teipel
Oberstaatsanwalt a. D. Wolfgang Rahmer sprach über die vernetzte Welt und ihre Gefahren. Foto: Wolfgang Teipel

Cyberattacken hin und her: Der Jurist empfahl den Gästen des Neujahrsempfangs ein gesundes Misstrauen bei allem was sie über das Internet erreicht und wünschte zum Schluss eine sichere Teilnahme an der digitalen Welt, vor allem aber ein erfülltes analoges Leben. Wer nur noch auf seine Smartphone starre, wie die sogenannten „Smonbies“ verpasse das reale Leben und möglicherweise sogar den Nachbarn auf der Straße.

Zuvor hatte Bürgermeister Jörg Schönenberg auf ein erfolgreich abgeschlossene Jahr 2016 zurückgeblickt. Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts der Primusschule sei ein wichtiger Schritt gelungen. Er setzt darauf, dass der dritte und letzte Bauabschnitt plangemäß abgewickelt werden kann. „Die Primusschule ist wahrscheinlich das wichtigstes Projekt der Gemeinde“, betonte der Rathaus-Chef.

Beim Breitband-Ausbau ist Geduld gefragt

Bürgermeister Jörg Schönenberg: "Die Primusschule ist wahrscheinlich das wichtigste Projekt der Gemeinde." Foto: Wolfgang Teipel
Bürgermeister Jörg Schönenberg: „Die Primusschule ist wahrscheinlich das wichtigste Projekt der Gemeinde.“ Foto: Wolfgang Teipel

Die Anmeldezahlen seien erfreulich. Er hoffe, dass die Begeisterung der Eltern und der Lehrerschaft nach lange anhalte. Fortführung der Regionale-Projekte wie der Umbau von Bahnhofstraße, Schnurrenplatzes und des Bereiches um die Erlöserkirche würden in diesem Jahr angepackt. Die Pläne zum neuen Wohnbaugebiet Stallhaus würden in diesem Jahr vorangetrieben. Das gelte auch für die Absprachen mit Nachbargemeinden für interkommunale Gewerbegebiete. Bei der Optimierung des Breitbandnetzes bat er um Geduld. „Das wird wahrscheinlich nicht vor 2018 konkret“, sagte Jörg Schönenberg.

2017 sei auch das Jahr, in dem die Entscheidung über die künftige Verwendung der Flüchtlingsunterkünfte auf dem Jahnplatz fallen werde. „Damit müssen wir uns beschäftigen.“  Die Entscheidung, diese Sammelunterkunft für 80 bis 100 Menschen zu errichten, sei angesichts des massenhaften Zuzuges richtig gewesen, betonte er.

Zum Abschluss seiner Absprache verließ der Bürgermeister die überschaubare Schalksmühler Welt und äußerte zwei persönliche Wünsche: Europa müsse mehr Verantwortung übernehmen und das Krisenmanagement in der Welt müsse besser werden.

Beifall für das FunOrchestra

Für die Musiker des FunOrchestras der Musikschule Volmetal gab's viel Beifall. Fotos: Wolfgang Teipel
Für die Musiker des FunOrchestras der Musikschule Volmetal gab’s viel Beifall. Fotos: Wolfgang Teipel

Viel Beifall gab’s für die Musiker des FunOrchestras der Musikschule Volmetal. Die Musiker um Leiter Benjamin Degen unterhielten das Publikum gekonnt mit einigen Jazz-Standards. Das „Wort zum Tage“ sprach in Vertretung von Pastor Fred Ritzhaupt Pfarrer Torsten Beckmann.

Traditionell klingelten bei den Sternsingern der katholischen Gemeinde St. Thomas Morus zu Beginn des Empfangs das Geld in den Sammelbüchsen. Bereitwillig griffen die Besucher zum Portemonnaie und spendeten für Klimaschutzprojekte in Kenia.

Die Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Thomas Morus sammelten in diesem Jahr für Klimaschutz-Projekte in Kenia. Foto: Wolfgang Teipel
Die Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Thomas Morus sammelten in diesem Jahr für Klimaschutz-Projekte in Kenia. Foto: Wolfgang Teipel

 

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here