Foto: Simone Rein

Altena. Die Coca Cola Weihnachtstrucks sind ein Spektakel. Doch, dass der Andrang gestern in Altena dann doch so gewaltig war, dürfte den ein oder anderen durchaus überrascht haben.

16,50 Meter lang und 2,50 breit mit 470 PS und 13 Liter Hubraum. Das sind die harten Fakten zum Weihnachtstruck von Coca Cola, der am Sonntag seinen Weg in die Burgenstadt fand. Dir roten Trucks sind ein Hingucker. Vor allem bei Dunkelheit, wenn Auflieger und Zugmaschine beleuchtet sind. Grund genug für viele Besucher, am Sonntag den Weg Bungernplatz anzutreten.

Mit vielen Mitmachtaktionen und einem Bühnenprogramm sorgte das Truck-Team für vorweihnachtliche Stimmung auf dem Platz. Mit im Gepäck hatte der Truck das ganze Cola-Weihnachtsdorf und natürlich den echten, rot-weißen Santa Claus.

Kritik an Veranstaltung

Neben allem Lob gab es in den sozialen Netzwerken aber auch Kritik. So waren einige Besucher von dem Ansturm derart überrascht, dass sie sich nach einem kurzen Aufenthalt wieder auf den Heimweg machten. Andere wiederum bemängelten die Parksituation, die dem Ansturm offenbar auch nicht gerecht wurde. Denn Parkplätze waren Mangelware.

Corina Turna von der Agentur Pfiffikus, die die Weihnachtstour nach Altena geholt hatte, wies diese Kritik im Gespräch mit dem TACH! zurück: „Mit einem solchen Ansturm haben wir nicht gerechnet. Und die Verlegung auf den Langen Kamp wäre keine Option gewesen, weil wir uns damit selbst noch Parkplätze weggenommen hätten.“ Auch die langen Wartezeiten in den langen Schlangen an den einzelnen Stationen hält Turner für vertretbar: „Lange Schlangen gehören zu Großveranstaltungen meistens dazu. Auch wenn wir einen anderen Platz genommen hätten, wären die Schlangen dadurch nicht kleiner geworden. Wohl eher im Gegenteil.“

Bewerbung schon Anfang 2015

Damit die Trucks nach Altena kommen, war einiges an Vorlauf notwendig. „Wir haben uns schon Anfang 2015 bei Coca-Cola beworben, um die Weihnachtstrucks hierher zu holen. Danach haben wir dann lange nichts gehört. Erst im September meldeten sich dann die Location-Scouts von Cola und haben sich den Platz dann angesehen.“ Die Cola-Scouts greifen bei der Auswahl dabei auf rund 19 Jahre Erfahrung zurück. Denn so lange gibt es die Weihnachtstour bereits. Altena war in diesem Jahr die mit Abstand kleinste Stadt der Tour, die ansonsten Städte wie Düsseldorf oder Oberhausen ansteuert. „Das dürfte auch ein Grund dafür sein, warum der Ansturm in Altena so groß war, denn sonst gibt es hier in der Region keinen Tourstopp mehr“, erklärt Corinna Turner weiter.

Ob und wann die Trucks wieder einen Halt in Altena einlegen bleibt indes abzuwarten. Denn nun darf sich Altena erst in 2-3 Jahren wieder als Tourstopp bewerben.

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Fotos: Simone Rein / Märkisches Sauerland Fotografie

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Ich bin 31 Jahre jung und gehöre zur viel besprochenen Generation Y. Seit 1999 nutze ich digitale Kommunikationswege und seit 2012 bin ich Online-Unternehmer und berate und betreue Unternehmen als Social Media Experte.

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