Der Weihnachtsmarkt mit dem Namen "Vimmerby" fand bereits das dritte Mal in der "Bar Lönnenberga" statt. Die Künstlerin Claudia Bäcker-Kirmse (3. v.l.), verkaufte an diesem Tag ungewöhnlichem Schmuck aus Beton. Fotos: Kannenberg Design & Kommunikation

Lüdenscheid. Am Sonntag fand in der „Bar Lönneberga“ an der Hochstraße ein außergewöhnlicher Weihnachtsmarkt unter dem Namen „Vimmerby“ statt.

Selbstgestaltetes von Künstlern aus der Stadt

Selbstgestaltet, gebacken, gekocht oder in Flaschen abgefüllt. Für jeden Besucher war etwas dabei.
Selbstgestaltet, gebacken, gekocht oder in Flaschen abgefüllt. Für jeden Besucher war etwas dabei.

Bereits das 3. Jahr in Folge gab es an diesem Tag nur Selbstgestaltetes von Künstlern aus Lüdenscheid zu bewundern und natürlich auch zu kaufen.

Ob Farina Kirmses Schmuck mit dem Namen „Flunkerklunker“, der jährliche Kunst-Kalender der Druckerei Seltmann, der Schmuck aus Beton von Claudia Bäcker-Kirmse oder die Fotografien von Steffen Schulte-Lippern, das Lönne wurde nicht nur zur Ausstellungsfläche ungewöhnlicher Exponate, sondern es war auch richtig gut besucht. In dem kleinen Innenraum konnte man sich zeitweilig kaum drehen und wenden, trotzdem war es nicht im eigentlichen Sinne „voll“ sondern einfach gemütlich.

Ein Gefühl von echtem Weihnachten

Voll war´s und sehr gemütlich!
Voll war´s und sehr gemütlich!

Es gab zudem selbstgebackenen Kuchen, Glühwein, gebrannte Mandeln, Petit Fous und selbstgemachten Eierlikör, den man zusammen mit den Mandeln auch probieren durfte.

Und echte Weihnachtsmusik, sparsame und dafür geschmackvolle Weihnachtsdeko und als Resümee des Ganzen ein Gefühl von „echtem“ Weihnachten, das man auf den kommerziellen Weihnachtsmärkten unserer Städte leider oft vermisst.

Die Lüdenscheider, bei denen sich die Qualität dieser eigentlich eher kleinen Veranstaltung zusehends herumspricht, gaben sich an diesem Tag denn auch die Klinke gegenseitig  in die Hand.

Live-Musik mit Erkan, Julia und Anatoli

Live-Musik gab es auch.
Live-Musik gab es auch.

Zudem gab es Live-Musik. Diese wurde gemeinsam dargeboten von Erkan an der Gitarre und Julia und Anatoli im Gesang. Die drei erreichten trotz der eher beengten Verhältnisse ihr Publikum und sorgten für eine teilweise richtig besinnliche Stimmung.

So, wie es an Weihnachten sein sollte. Weihnachten im „Lönne“, das erinnert einen tatsächlich an Kindheit, Familie und gemeinsamen, fröhlichen Feiern unter dem Weihnachtsbaum. Sehr schön.

Ein gelungenes Beispiel für die Oberstadt-Belebung

Auch den Künstlern selbst macht der Tag Freude. Die Atmosphäre war durchweg gut.
Auch den Künstlern selbst macht der Tag Freude. Die Atmosphäre war durchwegs gut.

Alles in allem: Ein gelungenes Beispiel für die angestrebte Oberstadt-Belebung. Zu wünschen wäre für das nächste Jahr, dass sich die Gastronomen der Oberstadt vielleicht einfach einmal zu einem solchen Event zusammenschließen und zusammen etwas auf die Beine stellen. Nicht als Konkurrenz zum eigentlichen Weihnachtsmarkt, sondern davon losgelöst als ganz eigenständiges Oberstadt-Event.

Der Stadt würde so ein schönes Fest in größerem Stil gut tun und die Künstler Lüdenscheids hätten eine Plattform für eine gemeinsame weihnachtliche Veranstaltung, wie es sie so noch nicht gibt. Das Lönneberga macht es bereits das dritte Jahr in Folge mit „Vimmerby“ deutlich vor: Der Bedarf für „mehr“ wäre da. Das Interesse auch.

 

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