THW-Fahrzeuge verstellen die Zufahrten. Foto: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. (PSL) Der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Montagabend hat im Land tiefe Trauer und große Betroffenheit ausgelöst. Zugleich haben die Sicherheitsbehörden aufgrund eines Erlasses des Innenministeriums auch in NRW Überlegungen angestellt, welche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Weihnachtsmarktbesuchern getroffen werden können.

Polizei patrolliert über den Markt. Foto: Iris Kannenberg
Polizei patrolliert über den Markt. Foto: Iris Kannenberg

In enger Absprache mit den Kommunen und den Veranstaltern haben die Polizeibehörden die Aufgabe, zu prüfen, wo ergänzende technische Vorkehrungen verhindern können, dass Fahrzeuge als Waffen gegen Menschenansammlungen missbraucht werden. Im Ergebnis werden in Lüdenscheid folgende Maßnahmen getroffen:

Im Bereich der Zufahrten werden an zwei Stellen, an denen das die örtlichen Verhältnisse zulassen, schwergewichtige, feste Absperrungen installiert. An den zwei weiteren Zufahrtsbereichen werden LKW des Technischen Hilfswerks als mobile Absperrungen abgestellt. Vorhandenes Einsatzpersonal übernimmt es, im Bedarfsfall geregelte Zu- und Abfahrten zu ermöglichen. Die mobilen Absperrungen werden täglich ab 16 Uhr sowie am Heiligabend ab 10 Uhr eingerichtet.

Mitarbeiter des THW sollen mit ihren Fahreugen für mehr Sicherheit sorgen. Foto: Iris Kannenberg
Mitarbeiter des THW sollen mit ihren Fahrzeugen für mehr Sicherheit sorgen. Foto: Iris Kannenberg

Während die Absperrungen eingerichtet wurden, leerte sich der Sternplatz Zug um Zug. Die Stimmung unter den Besuchern schien gedrückt und besorgt.

Als Zeichen des Mitgefühls wurde die weihnachtliche Musik auf dem Weihnachtsmarkt im Laufe des Tages abgeschaltet. Lediglich das Kinderprogramm nachmittags fand noch statt.

Eine weitere Absperrung. Foto: Iris kannenberg
Eine weitere Absperrung. Foto: Iris kannenberg

 

 

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