Nina Brauhauser, 3 Sekunden Gegenwart III, Pig-mentdruck/Aluminium/Holz, 2013 © Künstlerin und Galerie Schmidt und Schütte, Köln

Lüdenscheid. In der Städtischen Galerie sind zurzeit Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Nina Brauhauser zu sehen. Diese Werke sind Teil der Ausstellung „Expanding Photography“, die die Möglichkeiten der Fotografie als künstlerisches Medium auslotet.



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Am Sonntag, 16. Juli, ab 15 Uhr begleitet Dr. Carolin Krüger-Bahr einen Rundgang durch die Ausstellung und wird die Arbeit von Nina Brauhauser als auch weitere fotografische Positionen erläutern. Die Kosten für die Führung betragen drei Euro.

Nina Brauhauser studierte in den Niederlanden Fotografie sowie an der Essener Folkwang Hochschule Fotodesign. Die in Lüdenscheid präsentierten Bilder gehören in das weite Feld der Abstrakten Fotografie. Doch scheint der Besucher auf den ersten Blick nicht sofort erkennen zu können, ob es sich hier um reine Malerei, um Fotografie, um fotografierte Malerei oder gar um simulierte Malerei im Medium der Fotografie handelt. Brauhauser verunklärt, changiert und irritiert, indem sie bewusst die Unterscheidung zwischen Bild und Abbild verunsichert und damit die Wahrnehmung des Betrachters auf den Prüfstand stellt.

Es wird rasch klar, dass hier nichts „abgebildet“ wird, sondern vielmehr das Abgebildete selbst die Realität ist. Die Arbeiten der Künstlerin sind völlig neuartige visuelle Gegenstände – weder reine Malerei noch reine Fotografie.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Dieser wurde vom Type Directors Club (TDC) of New York mit dem Award for Typographic Excellence für seine typografische Gestaltung ausgezeichnet und ist im Museum erhältlich.

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