Landrat Thomas Gemke und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper informierten sich bei Oliver Emmerichs von der Gemeinde Schalksmühle über den Baufortschritt an der Volme Foto: Erkens/Märkischer Kreis

Schalksmühle (pmk) – Mit einem Glas „Volme-Wasser“ stießen jetzt Landrat Thomas Gemke und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper mit Oliver Emmerichs vom Fachdienst Planen und Bauen der Gemeinde Schalksmühle auf die wassertechnische Umsetzung des Regionale-Projekts „Oben an der Volme“ in Schalksmühle an.

Im Zuge der Umgestaltung des Volmeparks in einen Mehrgenerationenpark wurde bereits der Volmeteich verfüllt. Auch die Wehranlage wurde bereits weitgehend geschliffen – nur noch die Betonpfeiler am Ufer sollen weichen. Für die Wanderung der Forellen ist der Weg aber bereits frei. Nach Abbruch der Mauer zur Uferböschung ist auch eine geringfügige Ausweitung der Volme in einen natürlicheren Flussverlauf vorgesehen, die dem Hochwasserschutz dienen soll. Felsbrocken und Totholz sollen darüber hinaus die Fließgeschwindigkeit mindern. Sie verursachen Verwirbelungen, die den Sauerstoffgehalt erhöhen und gleichzeitig Ruhezonen schaffen, in denen sich Kleinstlebewesen ansiedelt können.

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper erhofft sich durch diese Maßnahmen eine Verbesserung der Wasserqualität und eine höhere Artenvielfalt in Flora und Fauna.

Oliver Emmerichs zeigte vor Ort die einzelnen Bauabschnitte auf. Bisher ist alles im Zeitplan. Beeindruckt zeigte sich Landrat Gemke von ersten Planungen, durch eine Uferterrasse einen Zugang zum Gewässer zu ermöglichen. Er sieht darin eine wesentliche Aufwertung der Lebensqualität in Schalksmühle: „Wasser belebt und zieht die Menschen an“, sage Gemke. Die Lenne-Terasse in Altena habe das bereits eindrucksvoll erwiesen.

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