Bei der VHS-Exkursion efahren die Teilnehmer auch, wie die sagenumwobene Hünenpforte entstanden ist. Foto: Stadt Hagen

Hagen.  Am Samstag, 10. Juni, erfahren Interessierte von 11 bis 14 Uhr, wie die sagenumwobene Hünenpforte entstanden ist, warum Bäche im Boden verschwinden und an anderer Stelle wieder sprudeln und was geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun haben. Die Teilnehmer der VHS-Exkursion erkunden geologische und archäologische Besonderheiten in und um Hagen-Holthausen. Sie schauen sich die Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – eine wichtige Fundstelle der Steinzeit – an und begeben sich auf die Spur des ältesten Westfalen.

Umgang mit dem Geologenkompass

Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Auf dieser Exkursion wandern sie mit der Diplom-Geologin Antje Selter durch geologische Erdzeitalter und erfahren, wie die Gesteinsschichten im Bereich um Hagen-Hohenlimburg entstanden sind. Neben vielen anderen Gesteinen, lernen die Teilnehmer Sandstein von Kalkstein zu unterscheiden und zu verstehen, warum auf Kalkgestein andere Pflanzen wachsen als auf einem Sandstein. Auch Fragen zu der Entstehung von Bergen und den Zusammenhängen zur Plattentektonik werden von der Fachdozentin verständlich erläutert. Auf dieser abenteuerlichen Exkursion wandert die Gruppe nach einer geologischen Karte und lernt so den Umgang mit dem Geologenkompass. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. Der Kurs hat die Veranstaltungsnummer 5062. Treffpunkt ist der Parkplatz Hünenpforte. Weitere Informationen unter Telefon 02331/ 207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

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