Plettenberg. Zum Thema Windenergie-Anlagen schreibt uns Ratsmitglied Diethardt Küppers folgenden Leserbrief:



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Obwohl die Planungen für die Konzentrationsflächen für Windenergie-Anlagen noch längst nicht abgeschlossen sind, werden offensichtlich vom selbst ernannten Investor bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht!

Einige Jagdpächter bemerken seit einiger Zeit unangemeldete Aktivitäten in ihren Revieren, die häufig auch im Verlauf der Dunkelheit stattfinden.

Wanderer im Bereich der Hohen Molmert stellten überraschend fest, dass im Bereich der geplanten Konzentrationszone Markierungen angebracht wurden, die offensichtlich den Standort der vorgesehenen Windräder darstellen.

Wie einer der PNE-Bediensteten erklärte, wurde auch ein neues Gutachten zur Artenschutzprüfung im Bereich Hohe Molmert von PNE in Auftrag gegeben. Erstaunlicherweise ist es der gleiche Gutachter, der bereits für die Stadtverwaltung das erste Gutachten verfasste.

Es ergeben sich folgende Fragen:

  • Wird schutzwürdiges Wild vergrämt und Windenergie-sensible Vogelarten beim Bau ihrer Horste gestört damit „Harte Kriterien“ zum Artenschutz nicht angewendet werden können?
  • Wer erlaubt den Bediensteten von PNE-Wind AG das Betreten des Waldes zu kommerziellen Zwecken?
  • Was macht den Investor so sicher, den Zuschlag zu erhalten, dass er ein erneutes Gutachten zum Artenschutz auf eigenen Kosten erstellt und bereits Standorte der Windräder festlegt?

Hoffentlich werden diese Fragen auf der kommenden Ratssitzung beantwortet.

Diethardt Küppers, Brahmsweg 13, Plettenberg

Anmerkung der Redaktion: Die nächste Ratssitzung in Plettenberg findet am Dienstag, 26. April, ab 17 Uhr statt. Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu kürzen vor.

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