Rasend schnell breiteten sich die Flammen im trockenen Unterholz aus. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Gegen 17 Uhr rückten am späten Sonntagnachmittag (26. März) die hauptberuflichen Kräfte der Plettenberger Feuerwehr zum Stichwort „Wald-/Flächenbrand klein“ in den Ortsteil Lettmecke aus.

Zu diesem Zeitpunkt fraßen sich die Flammen bereits den Hang auf rund 2000 Quadratmeter in Richtung des Anwesens Auf dem Almberge hinauf. Kurz darauf gab es Großalarm bei der Plettenberger Feuerwehr.

Zwischenzeitlich mussten die Wehrleute eine Pause in dem Steilhang einlegen. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Vor Ort deuteten bereits dichte Rauchschwaden den Einsatzkräften den Weg. Keine leichte Aufgabe für sie, denn die Brandstelle befand sich etwa 150 Meter vom Fuß- und Radweg entfernt in einem Steilhang in Höhe des dort befindlichen Palettenherstellers am Scharfen Eck entfernt.

Einsatzbereich in Abschnitte eingeteilt

Binnen kurzer Zeit wurde durch die Einsatzleitung eine Art „Schlachtplan“ entwickelt. Hierzu wurden Abschnitte gebildet. Während die Löschgruppe Stadtmitte gemeinsam mit den Kräften der Hauptwache und die Löschgruppen Holthausen und Oestertal sich von unten an den Brandherd heranarbeiteten, gingen die Einheiten aus Eiringhausen und Landemert über Unterm Knebel zum Almberge von oben vor.

Zwischenzeitliche Meldungen, der Vorgarten des Anwesens auf dem Almberge sei bereits in Brand geraten, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Durch den Einsatz von vier Löschrohren von mehreren Seiten des sich schnell ausbreitenden Bodenfeuers, gelang es den Einsatzkräften in kurzer Zeit den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Löschwasserrucksäcke bewähren sich

Vom Anwesen Auf dem Almberge musste Löschwasser aus den Tank- und Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle gepumpt werden. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Das Löschwasser hierzu wurde zum Teil aus dem Hydrantennetz, aber auch aus den mitgeführten Löschwasserbehältern der Tank- und Löschfahrzeuge entnommen. Bewährt haben sich dabei auch die sogenannten Löschwasserrucksäcke der Löschgruppe Eiringhausen, welche insbesondere bei den Nachlöscharbeiten zum Einsatz kamen. Der in Selscheid stationierte Einsatzleitwagen des Märkischen Kreises, der von den Löschgruppen Selscheid und Ohle besetzt wird, ging zwar an der Einsatzstelle in Bereitstellung, kam aber letztlich nicht mehr zum Einsatz.

Während der Löscharbeiten musste die Ebbetalstraße komplett für den Verkehr gesperrt werden. Nach gut eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

Waldbrandgefahr der Stufe 3

Feuerwehrchef Markus Bauckhage und dessen Stellvertreter Markus Hüsken machten sich vor Ort ein Bild von der Situation. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr auf die akute Waldbrandgefahr ob der Trockenheit in den heimischen Wäldern und Gärten hin. Bereits am vergangenen Freitag geriet ein Gartenfeuer, trotz Feuertonne, außer Kontrolle und setzte eine Wiese an der Hallenstraße in Brand. Der Waldbrandgefahrenindex für den heimischen Bereich liegt derzeit tagesaktuell bei Stufe 3 von fünf möglichen Warnstufen.

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