Lüdenscheid – Am Sonntag, den 08.09.2013 um 18:00 Uhr gastiert das Märkische Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Thomas Grote im Kulturhaus Lüdenscheid. Als Solistin konnte die MKK Stipendiatin 2013 in Fach Harfe Hanna Elisabeth Rabe verpflichtet werden. Vor der Veranstaltung wird es um 17:00 Uhr eine Einführungsveranstaltung im Großen Saal des Kulturhauses geben, die von Stephan Quandel moderiert wird. Der Eintritt zur Einführungsveranstaltung ist frei.

Unter dem Titel „Wagner und Wasser“ erklingen von Richard Wagner die Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“, von Carl Reinicke das Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182, von Anatoly Liadow „Der verzauberte See op. 62“ und „Ein Märchenbild“ sowie von Claude Debussy „La Mer, trois esquisses symphoniques“. Die Ouvertüre zu Wagners (1813-1883) „der fliegende Holländer“ über die bekannte Seemannssage greift einige Themen der Oper heraus und wird bestimmt von heftigen Kontrasten: Wilde und virtuose Sturmschilderungen stehen jubelnden Gesängen und zarten Kantilenen gegenüber. Die Oper erscheint sozusagen im Zeitraffer.

Der deutsche Komponist Carl Reinecke (1824-1910) ist heute eher selten auf den Konzertprogrammen zu finden. Seine Schüler aber sind namhaft: Max Bruch, Edvard Grieg, Leoš Janáček gingen durch seinen Unterricht. Sein Harfenkonzert in e-Moll gehört zum eisernen Repertoire der Harfenisten. Eine leicht melancholische Stimmung zieht sich durch das Werk, in dem die Harfe prominent in Szene gesetzt

wird, aber auch immer wieder in den Dialog mit dem Orchester tritt. Als Solistin wurde die junge Harfenistin Hanna Elisabeth Rabe verpflichtet, die im Herbst 2012 nach einem Vorspiel im Kulturhaus zur Preisträgerin der Märkischen Kulturkonferenz im Bereich Musik für das Jahr 2013 gekürt wurde.

Nach der Pause verlassen wir mit der sinfonischen Dichtung „Der verzauberte See“ des Russen Anatoli Liadow (1855-1914) die romantische Epoche und kommen zu den Impressionisten. „Der verzauberte See“ wie auch Debussys weltbekanntes Orchesterwerk „La Mer“ zeichnen sich durch feinste Instrumentation, zahllose, rasch wechselnde Farben und mysteriöse Harmonien aus. Besonders „La Mer“, dieses impressionistisch leuchtende, brillante Klanggemälde von 1905 ist seit jeher ein Paradestück aller großen Orchester und gibt den Musikern zahllose Gelegenheiten zu brillieren. Freuen Sie sich auf ein zauberhaftes, wechselreiches und virtuoses Programm.

Das (MJO) befindet sich in der Trägerschaft des Märkischen Kreises. Es wurde 1989 gegründet und von dem damaligen Stipendiaten der Märkischen Kulturkonferenz Gerhard Michalski 10 Jahre lang geleitet. 1999 bis 2003 war Hermann Bäumer der musikalische Leiter und von 2003 bis 2011 war es Carolin Nordmeyer. Seit Herbst 2011 ist die künstlerische Leitung in den Händen von Thomas Grote.

Das Ziel des Orchesters ist es, junge Musiker an große Orchesterliteratur heranzuführen. Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, die im Instrumentalunterricht erlernten Fähigkeiten zu erweitern und durch das Erlebnis, Teil eines solchen, großen Klangkörpers zu sein, Musik völlig neu zu entdecken. Das MJO probt zweimal im Jahr. Die 7-10tägigen Arbeitsphasen finden jeweils zu Ende der Sommer- und Weihnachtsferien statt. Im Anschluß an die Arbeitsphasen finden mehrere Konzerte statt.

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Sonntag, 08.09.13 – 18:00 Uhr

Einheitspreis: 16,00 €, ermäßigt 11,00 € zzgl. 10% VVk. Geb. An der Abendkasse gilt ein erhöhter Eintrittspreis.

www.kulturhaus-luedenscheid.de

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Foto: Hanna Rabe

 

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