Wer sein Fahrzeug vor dem Autokorso mit Fähnchen schmückt, sollte auf die Haltbarkeit der Fan-Artikel achten. Foto: Elke Teipel

Märkischer Kreis. Wie kommt man ohne Probleme durch den Autokorso, ohne sich und andere zu gefährden. Hier ein paar Hinweise für Fans, die ihr Auto schmücken wollen:

Autofahnen sind das beliebteste Utensil zur Fußball-WM. Sie gibt es oft schon dazu, wenn man eine Kiste Bier der richtigen Marke kauft. Wer sich ein Exemplar an die Autotür steckt, sollte bedenken, dass die Qualität nicht immer die beste ist. Soll heißen: Einige Fahnen sind nicht besonders haltbar. Bei hohen Geschwindigkeiten reißen sie oder die Fahnenstangen brechen.

Kein  zulässiges Anbauteil

Dass die WM-Fahne wegweht oder kaputt geht, ist nicht nur ärgerlich. Durch die Luft fliegende Teile können vor allem andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Kommt es dann zu einem Schaden oder gar einem Unfall, kann der Fahrer des beflaggten Wagens haftbar gemacht werden. „Die Haftpflichtversicherung kann in diesem Fall die Schadenszahlung verweigern, da ein solches Fähnchen kein zugelassenes Anbauteil für das Fahrzeug darstellt“, sagt Hans-Joachim Koch, Leiter der Kfz-Schadensabteilung der HDI Versicherung dem Ratgeber www.autoservice.de

Auf freie Sicht achten

Wichtig bei der Montage von Autoflaggen zur WM ist, dass Sie auf keinen Fall die Sicht des Fahrers beeinträchtigen dürfen. Das gilt auch für die sehr beliebten Spiegelüberzieher in Landesfarben. Sie müssen so befestigt sein, dass sie nicht verrutschen und der Fahrer den Spiegel weiterhin komplett erkennen kann. Sind Blinkleuchten in den Seitenspiegel integriert, sind die bunten Überzieher sogar verboten. Auf die Sichtverhältnisse sollten Sie auch bei allen anderen Utensilien achten. Girlanden sollten so angebracht werden, dass der Rückspiegel frei bleibt. Auf eine große Fahne an der Heckscheibe verzichten Sie aus Gründen der Sicherheit am besten komplett.

Hörschäden durch Tröten

Und Tröten sollten Sie Ihren Mitfahrern im Auto verbieten. Deren Lautstärke ist auf kleinem Raum einfach zu stark und kann sogar zu Hörschäden führen.

Hier der Blitzerreport für die Zeit vom 14. bis 18. Juli. Er fällt recht kurz aus, weil Polizei und der Märkische Kreis nur wenig Angaben gemacht haben.

Montag, 14. Juli:Plettenberg (Zentrum), Herscheid (L 561) und Lüdenscheid (B 229).

Dienstag, 15.Juli: Iserlohn (Hennen), Altena (Stadtgebiet), Menden (Innenstadt), Iserlohn (Kalthof), Schalksmühle (Zentrum), Halver (Zentrum) und Lüdenscheid (B 54).

Mittwoch, 16. Juli: Balve (Beckum), Iserlohn (Stadtgebiet), Altena (Dahle), Iserlohn (Innenstadt), Meinerzhagen (L 323), Kierspe (Zentrum) und Werdohl (Zentrum).

Für die Zeit von Donnerstag bis einschließlich Sonntag sind bisher keine Messstellen vorgeplant. Autofahrer müssen aber jederzeit mit Kontrollen rechnen.

Das Ordnungsamt des Märkischen Kreises richtet seine mobilen messstellen vom 14. Bis 18. Juli in Kierspe (Bundesstraße 54, Höhe Bollwerk) und in Hemer (Ihmert, Landstraße 683) ein. Weitere Angaben liegen für diesen Zeitraum nicht vor.

 

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