Spaß mit Literatur und Musik: Franz Schulte-Huermann und Markus Hostert lasen Auszüge aus dem Buch "Kein Aufwand: Schrecklich wahre Geschichten aus meinem Leben mit der Tuba". Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Tuba ist ein sperriges Instrument. Im Flugzeug, in der Bahn, irgendwie ist der riesige Koffer immer im Weg, Dass das durchaus spaßig sein kann, demonstrierten Markus Hostert und Musikschulleiter Franz Schulte Huermann am Samstag in der Musikschule an der Altenaer Straße mit Auszügen aus dem Buch „Kein Aufwand: Schrecklich wahre Geschichten aus meinem Leben mit der Tuba“ von Andreas Martin Hofmeir. So waren bei der Aktion zum bundesweiten Vorlesetag Literatur und Musik vereint.

Von Klassik bis Pop

Wie die Tuba Klingen kann, demonstrierte das Tuba-Quartett der Musikschule. Foto: Wolfgang Teipel
Wie die Tuba Klingen kann, demonstrierte das Tuba-Quartett der Musikschule. Foto: Wolfgang Teipel

Wie die Tuba klingen kann, das demonstrierte das Tuba-Quartett unter der Leitung von Joachim Müller mit Luca Reininghaus an der Tuba und Tilmann Ertz, Deborah Janzen sowie Cedric C. Müller (Euphonium). Die Bandbreite reichte von Klassik bis Pop („Eye of the Tiger“).

Andreas Martin Hofmeir, Sensationsgewinner des Echo-Preises, gilt als der einzige Tubist in deutschland, der als Solo-Künstler von seiner Arbeit leben kann.

Amüsante Geschichten

Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann hat Spaß beim lesen. Foto: Wolfgang Teipel
Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann hat Spaß beim lesen. Foto: Wolfgang Teipel

Alle anderen haben’s schwer. Das schildert Hofmeir in seinem Buch auf äußerst amüsante Weise. Franz Schulte-Huermann und Markus Hostert hatten als Vorleser jede Menge. Das galt auch für das Publikum.

Intensiver Gesang zur Gitarre, Klavier und Schlagzeug, dazu ein Gedicht auf Persisch und auf Deutsch: Auch Farschid Tajik beeindruckte das Publikum. Er ist als Flüchtling nach Lüdenscheid gekommen und verbindet mit seinem neuen Leben viele Träume. Welche, das vermittelte er dem Publikum mit seinem Lied „Hoffnung Lüdenscheid“ mit Musik nach dem Beatles-Stück „Let it be“.

Auszüge aus „Jenseits der Stille“

Farschid Tajik: Gedichte und intensiver Gesang. Foto: Wolfgang Teipel
Farschid Tajik: Gedichte und intensiver Gesang. Foto: Wolfgang Teipel

Weitere Akteure bei der Aktion in der Musikschule von Monika Schulte Huermann. Sie las aus dem Kindermärchen „Wie die Geige zu den Menschen kam“ Dazu spielten junge Geiger. Barbara Scheidtweiler las Auszüge aus Caroline Links Buch „Jenseits der Stille“. Die Musik zu ihrem Part lieferte das Klarinettenorchester unter Leitung von Birgit Franz. Den Schlusspunkt setzten „Novemberimpressionen“ – gelesen und vierhändig vorgetragen von Monika Schulte-Huermann und Andrea Ertz.

Hannah Krumm vertrat den verhinderten Schlagzeuger von CJ and Friends. Foto: Wolfgang Teipel
Hannah Krumm vertrat den verhinderten Schlagzeuger von CJ and Friends. Foto: Wolfgang Teipel

 

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