Das Kulturfestival "Lampenfieber" im vergangenen Jahr war eine Art Testlauf für die künftige Arbeit der Kulturachse "Art Volmetal".

Halver. Halver, Meinerzhagen, Kierspe und Schalksmühle wollen die Kultur im oberen Volmetal starken. „Kultur kommt oftmals nur am Rande vor, das wollen wir ändern“, sagte Thomas Gehring, Regionale Beauftragter der Stadt Halver, am 6. Mai bei einer gemeinsamen Sitzung der Kulturausschusses aus den vier Volmeorten. „Geld für den Kulturbereich bedeutet nicht Subvention, sondern Investition“, bekräftigte bei der Sitzung in der Halveraner Realschule Halvers Kulturausschussvorsitzende Monika Ebbinghaus.

Grundlage für das weitere Vorgehen

Die Kulturpolitiker aus den Volmekommunen stehen voll hinter dem Kulturentwicklungsplan, den Kulturmanager David Babin in den vergangenen Monaten ausgearbeitet hat. Dieses Konzept soll die Grundlage für das weitere Vorgehen bilden. Bei der nach Städten getrennten Abstimmung gab es lediglich eine Enthaltung aus Meinerzhagen.

Neu ist das gemeinsame Vorgehen einer Region, der es um die Stärkung der Kulturarbeit im ländlichen Raum geht. „Interkommunale Kulturarbeit, das ist neu“, sagte David Babin.

Erstmalig Bestandsaufnahme

Kulturmanager David Babin soll jetzt die Gründung der gemeinsamen Volmetaler Kulturachse "Art Volmetal" vorbereiten.
Kulturmanager David Babin soll jetzt die Gründung der gemeinsamen Volmetaler Kulturachse „Art Volmetal“ vorbereiten.

Er hat jetzt den Auftrag, die Gründung der gemeinsamen Kulturachse „Art Volmetal“ vorzubereiten. Grundlage dafür ist der jetzt vorliegende Kulturentwicklungsplan. Er liefert erstmalig eine Bestandsaufnahme der Kulturlandschaft „Oben an der Volme“ und eine darauf aufbauende Stärken und Schwächenanalyse sowie. Daraus werden ein Leitbild und strategische Ziele in verschiedenen Handlungsfelderndefiniert sowie Maßnahmen zur Umsetzung vorgeschlagen.

Entlastung für die Städte

Vorrangig ist für David Babin, der Aufbau einer Organisation, die den Städten Organisation, die Suche nach Fördermöglichkeiten, Sponsoren und mehr abnimmt. „Das können die Städte nicht leisten“, sagte er. Als Rechtsform könne er sich einen Verein oder eine Gemeinnützige GmbH vorstellen. Die optimale Rechtsform werde zurzeit noch geprüft.

Ganz wichtig für den Kulturmanager: „Die bestehenden Kulturvereine und –organisationen sollen nicht ersetzt, sondern in diese Arbeit integriert werden.“ Für Bernd Müller, UWG-Kulturpolitiker aus Schalksmühle blieb aber die Frage offen: „Was geben die Kommunen auf? Was geht ihnen vielleicht verloren?“ Offen ist auch die Frage, welchen finanziellen Beitrag die vier beteiligen Orte zum gemeinsamen Budget der „Art Volmetal“ beisteuern sollen.

 

 

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