bbz-Vorsitzender Christian Will, Volksbank-Vorstand Roland Krebs, Gudrun Jung-Malberger und Michaela Graf (beide bbz) sowie bbz-Geschäftsführer Dirk H. Jedan bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Die Volksbank im Märkischen Kreis verhilft dem Berufsbildungszentrum (bbz) der Kreishandwerkerschaft zu mehr Mobilität. Sie hat 10.000 Euro zur Anschaffung eines Ford Custom Kombi beigesteuert. Das Fahrzeug wird benötigt, um Teilnehmer an Maßnahmen des bbz zu Behörden, Werkstätten, Schulen, usw. zu fahren.

„Bei unseren Teilnehmern handelt es sich in der Regel um Menschen im Übergang zwischen Schule und Beruf“, sagte Dirk H. Jedan, bbz-Geschäftsführer und Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. „Sie sind nicht so mobil, dass sie jederzeit ihre gewünschten Einsatzorte selbstständig erreichen können.“

Wagen in Lüdenscheid stationiert

Das 130 PS starke Kombi wird am Standort Lüdenscheid stationiert. Er macht die örtliche bbz-Niederlassung unabhängig vom Iserlohner Fahrzeugpark. „Hier mussten wir uns oftmals Fahrzeuge ausleihen“, berichtete Dirk H. Jedan.

„Wir freuen uns, dass die Volksbank im Märkischen Kreis durch ihr gesellschaftliches Engagement immer wieder soziale Verantwortung übernimmt“, betonten bbz-Vorsitzender Christian Will und Dirk H. Jedan unisono. „Mit der Spende bieten sich uns ganz neue und vor allem flexible Möglichkeiten der Betreuung und Förderung unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, ergänzte bbz-Außenstellenleiterin Michaela Graf.

Wichtiger Beitrag für die Region

Roland Krebs, Vorstandsmitglied der Volksbank im Märkischen Kreis, betonte bei der offiziellen Übergabe des Wagens vor der Hauptstelle an der Sauerfelder Straße: „Uns ist es wichtig, die Arbeit der hier ansässigen Bildungsträger in umfangreichen Maße zu unterstützen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Region und sind dort ebenso fest verwurzelt wie die Volksbank.“

Stark umkämpfter Bildungsmarkt

Das bbz ist ein wichtiger Faktor bei der Ausbildung des Handwerkernachwuchses. Die Azubis lernen im Betrieb, in der Berufsschule und in überbetrieblichen Ausbildungsstätten wie dem bbz. „Kleine Handwerksunternehmen können in der Regel nicht alle Facetten der Ausbildung abdecken. Deshalb spielen die überbetrieblichen Einrichtungen eine wichtige Rolle“, berichtete Dirk H. Jedan.

Fachpersonal ist knapp

Das bbz der Kreishandwerkerschaft muss sich auf einem stark umkämpften Markt behaupten. Die Maßnahmen, beispielsweise für benachteiligte Jugendliche oder Geflüchtete, werden europaweit ausgeschrieben. „Wir starten aber in ein gutes Ausbildungsjahr“, sagte der bbz-Geschäftsführer. Was ihm ab und an Kopfzerbrechen bereitet, sei die Personalknappheit. „Der Markt für Sozialpädagogen, die wir dringend benötigen, ist gerade leergefegt.“ Geeignete Interessenten könnten sich jederzeit bewerben.

 

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