Dei Dixielandband "Bäng-Bäng" unter Leitung von Thomas Wurth mischte den Roten Saal des Kulturhauses ordentlich auf. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Am 14. Januar lud der „Verein der Freunde italienischer Kultur e.V. Lüdenscheid“ zu seinem alljährlichen Neujahrstreffen in den Roten Saal des Kulturhaus Lüdenscheid ein. Unter dem Motto „Volare Oho“ trafen sich ca. 100 Vereinsmitglieder und ihre Freunde, um gemeinsam mit der Dixielandband „Bäng Bäng“, das neue Jahr 2017 gebührend zu begrüßen.

Vollblutmusiker durch und durch

Thomas Wurth führte durchs Programm und nahm sein Publikum mit auf eine Reise quer durch die italienische Musik des 20. Jahrhunderts.
Thomas Wurth führte durchs Programm und nahm sein Publikum mit auf eine Reise quer durch die italienische Musik des 20. Jahrhunderts.

Unter der Leitung von Thomas Wurth (Trompete und Moderation) und seinen Bandkollegen Stephan Aschenbrenner (Tenorsaxofon), Michael Meranka (Gitarre und Banjo) und Ditchy Geese (Sousafonist) ging es auf eine abwechslungsreiche und sehr rasante Reise einmal quer durch die italienische Musik des 20. Jahrhunderts. Natürlich durften Klassiker wie „Volare“ oder „Marina“ dabei nicht fehlen, die vom Publikum auswendig mitgesungen wurden.

Thomas Wurth glänzte dabei gewohnt souverän nicht nur durch seine witzige Moderation, sondern ebenso durch die virtuose Beherrschung seiner Trompete. Auch als Sänger macht ihm so schnell niemand etwas vor, er ist einfach Vollblutmusiker durch und durch.

Man amüsierte sich prächtig

Voll war er der Rote Saal.
Voll war er der Rote Saal.

Dasselbe konnte man auch von seinen Bandkollegen sagen. „Bäng Bäng“ ist als Formation auf einem so hohen Niveau, dass sie zumindest in der Sauerländer Dixie- und Jazzszene kaum zu toppen ist.

Leider ist der staubtrockene und an diesem Abend völlig überheizte Roten Saal eher dazu angetan auch die größte Begeisterung im Keime zu ersticken. Die Musiker hatten es nicht leicht dagegen anzuspielen, waren jedoch Profis genug, „dranzubleiben“. Und das mit Erfolg. Spätestens nach „Azzurro“ von Adriano Celentano, hatten sie ihr Publikum „in der Tasche“ und man amüsierte sich prächtig.

Band in „Walking-Act“-Manier

Walking-Act durchs Kulturhaus Foyer. Davon hätte man sich gerne noch mehr gewünscht.
Walking-Act durchs Kulturhaus Foyer. Davon hätte man sich gerne noch mehr gewünscht.

Richtig locker wurde es, als die Band in „Walking-Act“-Manier durchs Foyer zog. Davon hätte man sich an diesem Abend noch viel mehr gewünscht.

Thomas ist einfach jemand, der gut ist auf der Bühne, aber ungeschlagen, wenn er seinem Publikum auf Tuchfühlung begegnen darf.

Mit Witz und Charme begeisterten er und seine „Jungs“ so auch an diesem Abend selbst den honorigsten Vertreter der „Freunde der italienischen Kultur“. Kein Bein, das nicht mitwippte.

Italienische Kultur in Lüdenscheid

Thomas Wurth in seinem "Metier". Einfach mittendrin.
Thomas Wurth in seinem „Metier“. Gutgelaunt und mittendrin.

Nach dem Konzert ging es weiter ins „Haus der Vereine“, wo ein schöner Abend mit einem großen Büffet einen würdigen Abschluss fand.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt von so viel gelebter italienischer Kultur in Lüdenscheid, kann den Verein und sein buntes, vielfältiges Jahres-Programm gerne auf der Webseite http://www.ital-freunde-lued.de in Augenschein nehmen.

Von Musikveranstaltungen, über Filmabende, Reisen und Lecker-Italienisch-Kochen wird hier alles angeboten, was „Bella Italia“ den Fans des Landes zu bieten hat.

 

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