Die 12 Hellweger Cellisten gastieren am 6. November in der Schalksmühler Kreuzkirche. Foto: Veranstalter

Schalksmühle. Die „12 Hellweger Cellisten“ laden am Sonntag, 6. November, zu einer musikalischen Reise nach Paris ein. Das Konzert in der Kreuzkirche Am Mathagen beginnt um 17 Uhr. Karten: 15 €, erm. 11,25 €, Schüler & Studenten 7,50 €, VVK: Bürgerbüro Schalksmühle (02355) 840 
Reservierungen: Celloherbstbüro (02303) 30 50 444.

Das Programm der 12 Hellweger Cellisten besteht ist in diesem Jahr aus einem Wechselspiel von französischen Chansons und französischer Klassik – vive la France!

Ravels Bolero das Hauptwerk

Hauptwerk ist der Bolero von Maurice Ravel, der beim Celloherbst 2016 zum ersten Mal in der Besetzung für 12 Celli gespielt wird. Doch genauso können die 12 Hellweger Cellisten mit französischen Chansons wie der einst von Yves Montand gesungenen Ode „Sous le ciel de Paris“ verzaubern. In einer Hommage an die Stadt des Lichts darf natürlich auch der Spatz von Paris, Édith Piaf nicht fehlen. Die Melodien aus „La vie en rose“ und „Milord“ gehören bis heute zu den bekanntesten Melodien des französischen Chansons.

Neben den Chansons sind Kompositionen von Erik Satie, Claude Debussy, Gabriel Fauré und Georges Bizet zu hören.

Abgerundet wird das Programm durch Astor Piazzolla, er trug den Tango aus der „Unterwelt“ Argentiniens heraus und begründete den Tango Nuevo – der Anfang dafür lag in Paris.

Die 12 Hellweger Cellisten

48 schwingende Saiten und 12 virtuose Celli auf einer musikalischen Reise in die Stadt der Liebe und des Chansons.
Die 12 Hellweger Cellisten sind eines der außergewöhnlichsten Ensembles der Region. Ihr warmer und farbenreicher Sound begeistert schon seit vielen Jahren immer wieder zum Celloherbst.

Gegründet wurde das Ensemble für den ersten „Celloherbst am Hellweg“ im Jahr 2004 und trägt seit dem die Idee der Vielseitigkeit des Cellospiels und der Förderung regionaler Kompetenzen weiter. Seit 2012 hat Felicitas Stephan die Leitung übernommen und ein neues Konzept entwickelt, das gerade den jungen Cello-Sternen die Möglichkeit gibt, in dieser spannenden Besetzung zusammen mit etablierten Musikern zu spielen.

Leiterin in ganz Europa unterwegs

Felicitas Stein ist gebürtige Mannheimerin mit europäischen Wurzeln. Sie war bereits im Alter von sieben Jahren Schülerin des legendären Solocellisten Hans Adomeit.
 Ihr Studium bei Carl-Gustav Settelmeier schloss sie in Dortmund mit der künstlerischen Reifeprüfung ab.

Ob Teatro Verdi in Pisa oder Robert Schumann-Haus in Zwickau, ob Kulturhauptstadt RUHR.2010 oder Festivals am Gardasee, ob fränkische und havelländische Musikfestspiele, Schönberger Musiksommer, Konzerte an der Ostsee von Kühlungsborn bis auf den Darß, ob Antwerpen, Turin, Trient, Graz oder Murcia – seit mehr als 20 Jahren gibt sie europaweit Kammerkonzerte in Duo- und Trio-Besetzungen und als Solistin unterschiedlicher Kammerorchester.

 

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