Die Villa im Stadtpark steht im Mittelpunkt der Beratungen. Foto: Wolfgang Teipel

Meinerzhagen. Zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2017 kommen am 16. Februar 2017 die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (PSVU) zusammen. Die Tagesordnung umfasst verschiedene Punkte, zu denen das weitere Vorgehen zu Umbau und Betrieb der „Villa im Park“ als sozio-kulturelle Begegnungsstätte, verschiedene straßenbauliche Maßnahmen sowie der Beschluss über den Lärmaktionsplan in seiner zweiten Stufe zählen. Auch ein Antrag zur Erstellung eines Radverkehrskonzepts ist Teil der Agenda.

Im Zentrum der vorgestellten Themen stehen nach wie vor der kontinuierliche Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur sowie auch die Weiterverfolgung der Projekte aus der REGIONALE 2013. Dabei kommt dem Ausschuss teilweise eine direkte Beschlussfassung zur weiteren Umsetzung, teilweise zunächst eine im Vorfeld der Ratsentscheidung anstehende vorberatende Rolle zu.

Leitprojekt der Regionale 2013

Dies gilt auch für eines der Leitprojekte „Oben an der Volme“ aus der REGIONALE 2013: Im Zusammenhang mit dem Projekt „Art Volmetal“, in dem die Kulturarbeit in der Region und als Kooperation der Kulturschaffenden koordiniert werden soll, hatte die Stadt Meinerzhagen im Jahr 2014 die denkmalgeschützte „Villa im Park“ mit dem Ziel erworben, das Gebäude neuen Nutzungsmöglichkeiten als sozio-kulturelle Begegnungsstätte zuzuführen.

Der Umbau des idyllisch gelegenen Gebäudes steht an. Foto: Wolfgang Teipel
Der Umbau des idyllisch gelegenen Gebäudes steht an. Foto: Wolfgang Teipel

Nach dem nun anstehenden Umbau, finanziert durch die Stadt sowie aus Mitteln der Städtebauförderung, soll die Villa, wie vom Rat beschlossen, an die im Juli 2016 gegründete „Stiftung Villa im Park“ übergeben werden.

Deren Zielsetzung wird mit dem laufenden Betrieb der Villa auch die Förderung und Unterstützung des regionalen Kunst- und Kulturlebens sein.

Vertrag zwischen Stiftung und Stadt

Im PSVU-Ausschuss kommt das Nutzungs-, Träger- und Finanzierungskonzept zur Sprache, das vorberatend für die anstehende Sitzung und Entscheidung des Rates erörtert wird. Dessen abschließende Zustimmung ist – ebenso wie die noch ausstehende Ausarbeitung eines städtebaulichen Vertrags zwischen Stadt und Stiftung – Voraussetzung für die Vorlage bei der Bezirksregierung Arnsberg und deren abschließenden Zustimmung zur Fördermaßnahme, nach der dann die Ausschreibung für die Baumaßnahmen erfolgen kann. Damit würden Erwerb und Umbau durch die Stadt Meinerzhagen, unterstützt durch Städtebau-Fördermittel von Bund und Land NRW, erfolgen, und Folge-, Betriebs- und Erhaltungskosten würden durch die Stiftung getragen. Trotz zu erwartender Einnahmen aus Nutzungsgebühren etwaig entstehende Lücken wären durch die Stadt Meinerzhagen aufzufangen.

Kanal- und Straßenbauplanung

Auch verschiedene bauliche Maßnahmen zur Erneuerung bzw. zum Ausbau bestimmter Straßenzüge stehen auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung. So wird sich der Ausschuss zunächst über die geplanten Straßenbauarbeiten des zweiten Bauabschnittes an der Ahornstraße sowie die Kanal- und Straßenbauplanung „Zum Eickenhahn“/“Unterm Hestenberg“ bis zur Einmündung „Beethovenstraße“ informieren. Ein weiteres Thema ist der Ausbau der „Schlenker Straße“ zwischen der Einmündung „Danziger Straße“ und dem am Straßenende liegenden Wendehammer.

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