Die Gier nach Land zieht vielen Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg.

Hagen. Landgrabbing – was ist das und was hat Deutschland damit zu tun? Darum geht es in einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 8. November, um 19 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Weltweit verlieren Menschen ihr Land und damit sprichwörtlich den Boden unter den Füßen. Teilweise werden sie brutal vertrieben, Häuser und Felder zerstört. Sie verlieren ihre gesamte Existenzgrundlage. Was wie ein Albtraum aus fernen Welten klingt, hat viel mit uns in Deutschland und Europa zu tun. Pensionskassen und Investmentfonds investieren in den Aufbau riesiger, industrieller Monokulturen und auch die Entwicklungshilfe bevorzugt immer öfter Agrarkonzerne und Finanzinvestoren.

Diese neue Gier nach Land wird auch mit dem Wort Landgrabbing beschrieben. Referent Roman Herre von der Menschenrechtsorganisation FIAN berichtet aus Sambia und Kambodscha und gibt einen Einblick in die oft zähen Bemühungen, darin verwickelte deutsche und europäische Stellen zur Einhaltung der Menschenrechte zu bewegen. Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

 

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