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Hagen. Zwei ähnliche Fälle von Montag und Dienstag, 25. und 26. April, geben der Polizei wieder Anlass, vor Trickbetrug am Telefon zu warnen. In beiden Fällen waren die angerufenen Senioren jedoch klüger als die Betrüger. Im Presseportal der Behörde werden die Fälle geschildert:

Anrufer sprach in gebrochenem Deutsch

Zunächst wandte sich eine 73-jährige Frau am Dienstag an die Polizei und gab an, tags zuvor gegen 15 Uhr einen Anruf von einem Mann erhalten zu haben. Der Mann habe ihr in gebrochenem Deutsch mitgeteilt, dass ein Strafverfahren gegen sie laufe. Der Anrufer wolle sie vor weiteren Belästigungen im Zusammenhang mit dem angeblichen Strafverfahren schützen. Er teilte dann eine Rufnummer mit und forderte die 73-Jährige auf, einen Dr. Koch bei der Staatsanwaltschaft in München anzurufen. Daraufhin brach die Geschädigte das Gespräch ab.

Falscher Polizeibeamter am Telefon

Am Dienstag erhielt eine 67-jährige Frau gegen 10.55 Uhr in ihrer Wohnung in der Pelmkestraße den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer stellte sich als „Martin Schneider“ vor. Er gab an, eine ungewöhnliche Abbuchung auf dem Konto der 67-Jährigen festgestellt zu haben. Im Verlaufe des Gesprächs wurde die Geschädigte immer misstrauischer und beendete das Telefonat. Als sie anschließend bei ihrer Bank anrief, wurde ihr mitgeteilt, dass mit ihrem Konto alles in Ordnung sei.

Polizei: Sofort den Notruf wählen

Die Polizei geht davon aus, dass es die Trickbetrüger in beiden Fällen wahrscheinlich auf die Kontodaten der angerufenen Frauen abgesehen hatten. Möglicherweise hätten die Täter auch versucht, ihre Opfer zur Herausgabe von Bargeld zu bewegen. Die Polizei rät bei verdächtigen Anrufen dringend, sofort die 110 zu wählen und eine Anzeige zu erstatten.

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