Die Mark-E Verantwortlichen Martin Heesemann (rechts) und Norbert Stenns (links) übergaben den Mobilkran an das THW-Team um Ralf Schäfer (2.v.r.)

Altena/Märkischer Kreis. Der regionale Energiedienstleister Mark-E stellt dem Technischen Hilfswerk (THW) Altena unentgeltlich einen ausrangierten Mobilkran zur Verfügung. Das Fahrgerät war jahrzehntelang im Kraftwerk Werdohl-Elverlingsen insbesondere für die Montage bzw. Demontage von höher gelegenen Einbauten und Maschinenteilen im Einsatz. Die THW Helfervereinigung Altena e.V. überarbeitet ihn nun und integriert ihn anschließend in den bestehenden Fahrzeugpark des THW Ortsverbandes.

„Durch seine kleine Bauform mit dem geringen Wendekreis ist dieser selbstfahrende Mobilkran gerade im Märkischen Kreis mit seinen vielen Wasserläufen, Steilhängen und schmalen Verkehrswegen sehr gut geeignet und flexibel einsetzbar“, freut sich THW-Helfer Ralf Schäfer über den mobilen Zuwachs.

Gute Lösung zur weiteren Verwendung

Martin Heesemann, Standortverantwortlicher des Mark-E Kraftwerks Werdohl-Elverlingsen, hat das THW gerne unterstützt: „Der Mobilkran hat uns viele Jahre gute Dienste geleistet. Eine Instandsetzung wäre aber – auch vor dem Hintergrund der bald anstehenden Stilllegung des Steinkohleblockes E4 – nicht mehr sinnvoll gewesen. Mit der Übergabe an das THW haben wir nun noch eine gute Lösung zur weiteren Verwendung gefunden“.

Der gleislose Fahrzeugkran des Herstellers Liebherr aus dem Jahr 1975 hat eine maximale Tragfähigkeit von zehn Tonnen und eine Auslegerlänge von bis zu zwölf Metern. Angetrieben von einem 55 PS starken Motor kann er eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometern erreichen.

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