Tlako Mokgadi und Tadevosyan. Die beiden Vollblutmusiker brachten das Karos zum Kochen. Fotos: Kannenberg. Film: Tobias Wieneke und Bernard Reynaud

Lüdenscheid. Die beiden Vollblutmusiker Tlako Mokgadi und Artur Tadevosyan gaben am Samstagabend in Karo´s Café ein Konzert mit Session-Charakter. Sie spielten ungewöhnliches und nie gehörtes mit viel Gefühl und aus der momentanen Situation heraus. Die dazu spontan entstandenen Texte waren auch für das Publikum einfach zu erlernen und so wurde aus dem Konzert der beiden Musiker schnell ein 20 Mann starker Chor.

Süafrikanisches Feuer und armenischer Freigeist treffen aufs Sauerland

Auf einen Blick: Karo, das Filmteam mit Tobias und Bernard und die Sängerin von "Ohne Yoko" Nicole. man hatte Spaß.
Auf einen Blick: Karo, das Filmteam mit Tobias und Bernard und die Sängerin von „Ohne Yoko“ Nicole. Im Hintergund wurde getanzt. Man hatte Spaß.

Tlako, seines Zeichens Südafrikaner und Lehrer für Gesang und Gitarre u.a. an einer Musikschule in Lüdenscheid zeigte an diesem Abend, dass er nicht nur mit seiner Gitarre sondern auch mit zwei Schlagzeugstöcken und elektronischen Drums zurecht kommt.

Zwischendurch bewies er seinem Publikum zudem, dass es möglich ist, sein südafrikanisches Feuer ohne Probleme ins Sauerländer Lüdenscheid zu implementieren und damit seine Fans anzustecken. Zu karibisch anmutenden Klängen und Reggaerhythmen, unterstützt durch Arturs abwechselnd gespielte „Zigarrenkiste“ und Gitarre, hielt es die Gäste irgendwann nicht mehr auf ihren Stühlen. Man feierte tanzend den Lüdenscheider Sommer, der an diesem Abend in Form eines großen Südafrikaners und eines kleinen Armeniers endlich in Lüdenscheid Einzug hielt und hoffentlich noch eine Weile anhält.

Vernissage von Cornelia Ziemke

Am Sonntag dann, Vernissage der Künstlerin Cornelia Ziemke. Karo, Cornelia und ihre beiden Musikerinnen Birte und Kristin (v.l.n.r.)
Am Sonntag dann, Vernissage der Künstlerin Cornelia Ziemke. Karo, Cornelia und ihre beiden Musikerinnen Birte und Kristin (v.l.n.r.)

Das ganze Konzert wurde unter den Bildern von Cornelia Ziemke zelebriert, die die Vernissage ihrer Kunstwerke am Sonntag darauf dann offiziell mit vielen Kunstfans im Karolina´s eröffnete. Cornelias Bilder, passten unabgesprochen zur der Musik und dem Temperament von Tlako und Artur und ergaben ein harmonisches Gesamtbild für Augen und Ohren.

Die Bilder strahlen die Dynamik und Farbigkeit aus, die die beiden Musiker mit ihren Stimmen und Instrumenten akkustisch in den Raum projizierten. Cornelia Ziemke, die Bewegung, starke Farben und Worte zu Bildern auf die Leinwand komponiert, erzeugt so mit ihrer Kunst den Eindruck, als wäre Musik zu Farbe und Form geworden. Selten ist sicher weniger unter Künstlern abgesprochen worden und hat dafür mehr miteinander harmoniert, als diese beiden Events innerhalb von 48 Stunden.

Eine gelungene Kombination von Musik und Bildender Kunst

Bilder und Musik zusammen machten die Stimmung dieses Wochenendes aus.
Bilder und Musik zusammen machten die Stimmung dieses Wochenendes aus.

Was wieder einmal zeigt, dass Kunst oft nicht getrennt, sondern im Kontext zueinander betrachtet werden kann und soll. Die an diesem Abend versammelten Künste bestehend aus Musik, Bildender Kunst, Film (Filmteam Tobias Wieneke) und literarischen Texten ergaben zusammen mit dem Tanz und Gesang der Gäste eine kraftvolle Einheit.

Etwas, das uns bereits die Künstler des Expressionismus, des Dada, des Surrealismus oder des Existenzialismus vorgemacht haben. Zusammen ergeben die einzelnen Kunstformen ein wie gewolltes lebendiges Ganzes, bei dem die eine Kunst von der anderen profitiert. Eine Kombination, als müsste es so sein.

Dazu noch Gitarren- und Geigenklänge

Zu Cornelias Vernissage gab es dann am nächsten Tag auch noch einmal Musik in Form von Geigen- und Gitarrenklänge, dargebracht von Birte und Kristin, die ein spannendes Wochenende, das ganz der Kunst gewidmet war, dann ganz ruhig bei Kaffee und Kuchen  ausklingen ließen.

Die Kunstliebhaber tauschen sich aus. Cornelias Bilder sind interessant und noch 14 Tage lang zu bewundern.
Die Kunstliebhaber tauschen sich aus. Cornelias Bilder sind interessant und noch 14 Tage lang zu bewundern.

Wer noch etwas von der Atmosphäre des Wochenendes auffangen möchte und vielleicht auch noch ein bisschen tanzen will: Das am Samstagabend anwesende Filmteam unter der Leitung von Tobias Wieneke und Bernard Reynaud hat „Unser Lünsche“ den dabei entstandenen Film frei zur Verfügung gestellt!

Danke an euch beide und euer Team für diese gelungene Zusammenfassung des Abends!!!

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here