Keine Chance für Dietmar Klebon: Vom unteren Eingang aus ließ sich der Aufzug gestern Mittag nicht steuern. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Verzögerungen beim Bau der Phänomenta-Brücke – davon kann die Stadt Lüdenscheid ein Liedchen singen. Als sie am Mittwoch stolz mit der Inbetriebnahme des Aufzugs den Abschluss der Arbeiten verkünden wollte, kam erneut etwas dazwischen. Unbekannte haben sich an dem gläsernen Transporter zu schaffen gemacht. Am Dienstag lag er still. Am Mittwochmorgen wurde er repariert.

Am Mittwoch ließ sich der Aufzug nur vom oberen Eingang aus steuern. Foto: Wolfgang Teipel

Allerdings läuft er immer noch nicht einwandfrei. Die Steuerung funktionierte bei der Begehung durch Bürgermeister Dieter Dzewas, STL-Chef Heino Lange und Vertreter der Interessengemeinschaft für Menschen mit Behinderungen leider nur einseitig. Der Aufzug konnte lediglich von der Brücke aus angefordert und von dort aus auf den Brückenplatz gesteuert werden.

Schäden gehen richtig ins Geld

„Das wird kurzfristig geändert“, versicherte ein STL-Mitarbeiter am Mittwochmittag. Heino Lange beklagte den Vandalismus-Schaden der hier und an den Aufzügen am Sauerfeld sowie der Rolltreppe richtig ins Geld geht. „Gegen diese mutwilligen Zerstörungen lässt sich offenbar wenig ausrichten“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas.

Zusätzliche Bedienungshinweise

Monika Schwanz, Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Menschen mit Behinderungen, hat kein Verständnis für diesen Vandalismus. „Wer so etwas macht, sollte eigentlich daran denken, dass er damit Menschen trifft, die am meisten Hilfe benötigen“, sagte sie.

Auf Anregungen von Monika Schwanz sollen im Aufzug noch Bedienungshinweise für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen in Braille-Schrift angebracht werden.

Bemängelt wurde auch das Fehlen eines letzten Stücks Blindenleiste. Es soll aber in Kürze angebracht werden.

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