Vakt
Engagiert diskutierten die VAKT-Mitglieder am Donnerstag Ideen, um die finanzielle Basis der Kunstvereins auf Dauer sicherzustellen.

Halver. Kultur ist lebendig und vielfältig, selbst wenn es um schwierige Themen wie „Finanzen“ geht. Das stellten die Mitglieder des Kunstvereins VAKT am Donnerstag unter Beweis: Zur ersten Zusammenkunft eines Förderkreises, der Konzepte zur finanziellen Sicherung des kulturellen Lebens im Vereinsdomizil in den Schieferhäusern entwickelt, konnte Vorsitzende Karin Schloten-Walther ein Dutzend engagierter Mitstreiter begrüßen.

Mitgliederwerbung verstärken

Rund 4000 Euro jährlich benötigt der Verein, um die Fixkosten für das Vereinsdomizil aufzubringen. Viele kleine Einzelbausteine, waren sich die Kunstfreunde einig, sind nötig um das breite Angebot an Kunst und soziokultureller Infrastruktur auf Dauer zu erhalten. So soll als erstes die Mitgliederwerbung intensiviert werden, auch eine moderate Anhebung des mit 25 Euro sehr niedrigen Jahresbeitrags wurde diskutiert. Verkaufsaktionen mit gestifteten Werken von VAKT-Mitgliedern (die nächste findet am Sonntag, 19. Juni, statt), sollen ebenso Geld in die Kasse bringen wie offene Kulturangebote, etwa Konzerte oder Vorträge oder auch einmal ein Waffelbacken.

Vakt: Neues Patenschftsmodell

Konkret angehen wollen die Kunstfreunde auch ein Patenschafts-Modell und den Bereich Sponsoring. Ziel sind mindestens 30 Paten, die für ein Jahr oder auch einen längeren Zeitraum das Kulturangebot mit monatlich je zehn Euro unterstützen und es so auf eine sichere finanzielle Basis stellen. Eine Jahresgabe in Form eines Kunstwerkes könnte als Anreiz für eine Patenschaft dienen. Die Paten sollen nicht nur in Mitgliederkreisen, sondern insbesondere in der kulturinteressierten Öffentlichkeit, in der Geschäftswelt und der Industrie gefunden werden. Kultur sei schließlich auch ein Standortfaktor und ein Indikator für Lebensqualität am Ort.

Wieder Malkurs am 10. Juni

„VAKT leistet einen großen Beitrag zum öffentlichen Leben in Halver, das müssen wir auch offensiv nach außen darstellen“, waren sich die Mitglieder einig. Mit den nötigen Finanzen könne das bestehende Angebot an Kulturangeboten von Malkursen bis zu den Ausstellungen im Tortenatelier und der alle zwei Jahre stattfinden „Expo-Art“ im Kulturbahnhof gesichert und ausgebaut werden. Beim nächsten Treffen Anfang Juli soll die Umsetzung der Patenschafts-Werbung besprochen werden, danach dann Modelle für eine Sponsoren-Beteiligung.

Noch vor der nächsten Verkaufsausstellung steht der nächste Kindermalkurs an. Unter Leitung von Elke Schmidt und Gudi Mausbach-Dahl werden ab 10. Juni (15 bis 17 Uhr) mit Acrylfarben und diversen Utensilien strukturierten Untergründe geschaffen, auf denen die Kinder ihre Bilder malen können. Hier gibt es übrigens nur noch zwei freie Plätze, schnelle Anmeldung ist also ratsam (Telefon 02353 4829)

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