Eine lange Reihe parkender Autos behindert an der Bergstraße zwichen den Einmündungen "Im Winkel" und "Am Mathagen" häufig den verkehr. Foto: UWG

Schalksmühle. Schwierige Situation an der Bergstraße zwischen den Einmündungen „Im Winkel“ und „Am Mathagen“: Hier behinderten und gefährden nach Auffassung der UWG parkende Autos schon seit geraumer Zeit den Verkehr. Anwohner beklagen sich. Außerdem haben in mehreren Sitzungen von Rat und Ausschüssen Ratsvertreter und sachkundige Bürger unterschiedlicher Fraktionen immer wieder auf den Sachverhalt hingewiesen. In den meisten Fällen handelt es sich um Fahrzeuge der Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebs.

Zusagen nicht eingehalten

Trotz zahlreicher und intensiver Gespräche von Bürgermeister und Verwaltung wurden mehrfach gemachte Zusagen seitens des Betriebs bislang noch nie umgesetzt. Jetzt will die UWG den Stein mit einem Antrag auf ein Parkverbot ins Rollen bringen. Sie beauftragte die Verwaltung mit Zustimmung des Rates damit, entweder selbst auf der Bergstraße zwischen den Einmündungen „Im Winkel“ und „Am Mathagen“ in beiden Fahrtrichtungen ein Parkverbot (Eingeschränktes Halteverbot, Verkehrsschild 286) einzurichten oder alternativ bei der dafür dann zuständigen Behörde ein derartiges Parkverbot zu beantragen. Den Mitarbeiten des Gartenbaubetriebs kann angeboten werden, für ihre Privatfahrzeuge Parkflächen auf dem Parkplatz des Jahnsportplatzes zur Verfügung zu stellen.“

Sperrflächen als Alternative

Sollte eine Parkverbotszone an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen nicht möglich sein, beantragt die UWG als Alternative das Markieren von Parkflächen bzw. das Aufbringen von Sperrflächen in der Form. Sie sollen so angebracht sein, dass der Begegnungsverkehr ausreichend Platz zum Ausweichen hat.

Modellversuch für mehr Verkehrssicherheit

Die Einrichtung einer begrenzten Parkverbotszone an der angegebenen Stelle könne auch als Modellversuch dienen, schlägt die UWG vor. So sei es möglich, aus den gemachten Beobachtungen und Ergebnissen Rückschlüsse zu ziehen, ob künftig aus Gründen der Verkehrssicherheit an weiteren Stellen im Verlauf der Bergstraße Parkverbotszonen eingerichtet werden sollten, argumentiert die UWG weiter.

 

 

 

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