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Lüdenscheid. Inzwischen hat die Polizei weitere Informationen zum Raubüberfall auf das Juweliergeschäft Hohage. Dnach haben die Täter die im Ladenlokal anwesenden Personen (vier Angestellte/ein Kunde) unter Vorhalt der Schusswaffe aufgefordert, sich im hinteren Bereich des Ladenlokals auf den Bauch zu legen. Eine Mitarbeiterin wurde zum Öffnen der Auslagen in den Verkaufsbereich geholt. Aus den Auslagen wurden eine bisher unbekannte Anzahl Uhren entwendet. Anschließend flüchteten die Täter fußläufig. Ein Zeuge verfolgte die Täter zunächst, verlor sie dann aber aus den Augen.

Schwangere vor Ort versorgt

Ein Mitarbeiter, der sich zur Tatzeit im Obergeschoss des Geschäftes befand, wurde auf den Lärm aufmerksam und konnte den Überall auf einem Monitor beobachten, bevor er das Gebäude über eine Nebentür verließ und die Polizei verständigte.

Während des Überfalls sprachen die Täter englisch, arabisch und gebrochenes Deutsch. Eine schwangere Zeugin wurde vor Ort durch eine RTW-Besatzung versorgt, von dort aber wieder entlassen. Ein weiterer Geschädigter kollabierte nach dem Überfall vor dem Geschäft und wurde mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht.

Hier die Täterbeschreibungen: Der Mann, der die Schusswaffe, vermutlich eine Pistole, trug, war mit einer grünen Jacke, Jeans, hellen Turnschuhen und einem schwarzen Käppi bekleidet. Es soll sich um einen etwa 30-jährigen Mann südländischen Typs handeln. Er flüchtete in Richtung Corneliusstraße.

Der zweite Täter (heller Hut, Sonnenbrille, helle Jacke, schwarze Handschuhe, Rucksack in heller Farbe) verschwand in Richtung Arbeitsamt.

Die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Hinweise an die Polizei in Lüdenscheid unter Telefon 02351/90990.

Nach dem Überfall wurde das Juwelier-Geschäft geschlossen. Foto: Sven Parnemann
Nach dem Überfall wurde das Juwelier-Geschäft geschlossen. Foto: Sven Parnemann

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