Durch effizienjte Technik verringert die Großwäscherei in hellersen ihren CO-2_Ausstoß und spart zusätzlich Energie. Archivfoto: Rüdiger Kahlke

Lüdenscheid. (pmk) Heimische Unternehmen sind im Bereich „Energieeffizienz und Ressourcenschutz“ gut aufgestellt. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Newsletters „Betrieb & Umwelt“, die der Märkische Kreis gemeinsam mit der Stadt Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie den Industrie- und Handelskammern Hagen und Bochum herausgibt. Eine Vorreiterrolle nimmt beispielsweise die Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH ein.

Effezientere Technik senkt CO2-Ausstoß

1-Kondensat
Durch den Einsatz neuer Kondensat-Abscheider arbeitet die Wäscherei in Hellersen effizienter. Foto: pkm/Peter Olbrich

Die Großwäscherei lässt jetzt weniger Dampf ab, nachdem sie auf neue  Kondensat-Ableiter mit effizienterer Technik umgerüstet hat. Hierdurch konnte nicht nur der CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent gesenkt werden, sondern auch noch die Energie- und Wasserkosten.

Das zweite Praxisbeispiel belegt, wie ein Kooperationsvorhaben zu einer echten Win-Win-Situation für alle Beteiligten führen kann. Der Automobilzulieferer und Kunststoffspezialist Backhaus fand in der FH Südwestfalen einen passenden Partner, um den Produktionsprozess ressourceneffizienter zu gestalten. Initiiert wurde diese gewinnbringende Kooperation von einem Technologiescout im Rahmen des Transferverbundes Südwestfalen.

Azubis als Energie-Scouts

Dass bereits angehende Fachkräfte vielversprechende Impulse für den technischen Umweltschutz setzen können, zeigen die Ergebnisse der ersten Projektrunde des Azubi-Qualifizierungsangebots der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer. Sechs Monate haben sich die 45 Teilnehmer praxisorientiertes Basiswissen über Energie- und Ressourceneffizienz angeeignet, um dieses dann als „Energie-Scout“ im eigenen Ausbildungsbetrieb anzuwenden.

Um betriebliche Energiesparpotenziale zu erkennen und Einsparungen zu realisieren, ist eine externe Beratung oft sehr hilfreich. Für den Mittelstand gibt es hierfür Zuschüsse aus dem Fördertopf „Energieberatungen in KMUs“. Das erfolgreiche Programm wurde Anfang 2015 umgestellt. Was Betriebe jetzt beachten müssen und wer gefördert wird, das erfahren die Leser im aktuellen Heft. Weitere Hinweise und Tipps runden den Newsletter „Betrieb & Umwelt“ ab.


  • Der aktuelle Newsletter kann im Fachdienst 44 – Umweltschutz und Planung – beim Märkischen Kreis, Tel.: 02351/966-6371, angefordert werden. Im Internet steht die Veröffentlichung auch als pdf-Datei bereit. Die Adresse lautet www.maerkischer-kreis.de, Eingabe in das Suchfeld: „Newsletter“.

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