Ungewöhhnlicher Rettungseinsatz an der Kölner Straße. Die Patientin wurde über das Fenster nach unten transportiert.. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Großer Einsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei auf der Kölner Straße am Samstag, 6. August 2016 in der Zeit zwischen 19.00 und 19.45 Uhr.

Treppenaufgang war zu eng

Und da schwebt sie die Trage: 15 Meter über dem Boden und mit Einsatz der Feuerweh, gelang es den Rettungskräften, ein Menschenleben auf ungewöhnliche Weise zu retten.
Und da schwebt sie, die Trage: 15 Meter über dem Boden und mit Einsatz der Feuerwehr, gelang es den Rettungskräften, ein Menschenleben auf ungewöhnliche Weise zu retten.

Was war passiert? In der obersten Etage über dem „Kölner Eck“ kollabierte eine 45-jährige Frau. Verdacht auf Herzinfarkt. Der Notarzt war schnell zur Stelle und sorgte für die Erstversorgung.

Das Problem: Die Patientin musste, um ihr Leben zu retten, dringend ins Krankenhaus, was jedoch der enge Treppenaufgang verhinderte. Kein Durchkommen mit der Trage, selber laufen konnte sie nicht mehr, die Zeit wurde knapp.

Über das Fenster nach draußen

Die Rettungskräfte riefen kurzentschlossen die Feuerwehr und diese rückte mit dem Leiterwagen an. Die Idee: Die Patientin nicht durch das zu enge Treppenhaus, sondern kurzerhand über das Fenster nach draußen zu schaffen. Und zwar MIT Trage. Was so waghalsig aussah gelang tatsächlich. Gut fixiert, schoben die Rettungskräfte die kranke Frau vorsichtig aus dem Fenster auf den Arm des Feuerwehrwagens. Ein Feuerwehrmann passte auf, dass die Trage mit der Frau nicht abstürzen konnte und dann ging es ganz sanft und dennoch sehr zügig 15 Meter in die Tiefe.

Völlig souverän und gekonnt

Sie haben ihr das Leben gerettet: Feuerwehr, Notarzt und Polizei arbeiteten Hand in Hand.
Sie haben ihr das Leben gerettet: Feuerwehr, Notarzt und Polizei arbeiteten Hand in Hand.

Dort wurde die Patientin schon erwartet und sofort in den bereitstehenden Krankenwagen verbracht.

Wer diesen Einsatz gesehen hat, kann sich nur in Dankbarkeit vor den Lüdenscheider Rettungskräften verneigen. Völlig souverän und gekonnt retteten sie das Leben eines Menschen auf diese sehr ungewöhnliche Art und Weise.

Dazu der Einsatz zweier junger Polizisten, die dafür sorgten, dass die Straße vernünftig abgesperrt war und die Retter in Ruhe und unbelästigt von Schaulustigen schnell und effizient arbeiten konnten.

Danke an alle, die diese besondere Rettungsaktion möglich machten! Wer hier dabei war, weiß spätestens jetzt: In Lüdenscheid wird auch das Unmögliche möglich gemacht, um ein Menschenleben zu retten. Man muss sich wirklich keine Sorgen machen, auf Feuerwehr, Notärzte und Polizei ist in dieser Stadt absolut Verlass!

 

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