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Hagen-Haspe. Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein Fußgänger am Dienstagnachmittag (5. Juli) bei einem Verkehrsunfall auf der Enneper Straße zu. Für den Rettungseinsatz und die Unfallaufnahme blieb die Straße in beide Richtungen über zwei Stunden lang gesperrt.

Mit Kopf gegen A-Säule geschlagen

Nach den ersten Ermittlungen, die die Polizei in ihrem Presseportal veröffentlichte, kam es zu dem Unfall, als eine 60-jährige Frau aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis gegen 15.55 Uhr mit ihrem VW-Touran von der Nordstraße nach links in die Enneper Straße abbog. Dabei übersah sie einen Fußgänger, der die Enneper Straße bei Grünlicht der dortigen Fußgängerampel überquerte. Der Mann wurde auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschleudert und stieß dabei mit dem Kopf gegen die A-Säule des Pkw. Hierbei zog er sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen werden.

Auch die 60-jährige Autofahrerin musste notärztlich behandelt werden, weil sie einen Schock erlitt; sie kam ins Krankenhaus.

Staatsanwalt setzt Gutachter ein

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hagen wurde zur Unfallaufnahme ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen. Wegen der Straßensperrung wurde der Verkehr über die Nordstraße bzw. Martinstraße abgeleitet.

Das Alter des verunglückten Fußgängers stand zum Zeitpunkt der Polizei-Veröffentlichung (17.15 Uhr) noch nicht abschließend fest. Der Mann wird auf 70 bis 75 Jahre geschätzt.

Innerhalb der Absperrmaßnahmen wendete eine 73-jährige Frau ihr Fahrzeug und fuhr im Bereich der Unfallstelle rückwärts eine Böschung hinab. Dabei entstand lediglich Sachschaden.

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