In der Ferne ist der quer stehende LKW aus dem ersten Unfall zu erkennen. Foto : Rüdiger Kahlke

Lüdenscheid / Meinerzhagener. Auf der A45 in Fahrtrichtung Hagen kam es am gestrigen Mittwoch, den 11. März, gegen 11.45 Uhr, zu zwei Verkehrsunfällen mit der Verwirklichung mehrerer LKW. Daraufhin wurde die Autobahn bis in den frühen Abend gesperrt bis sie dann, erst über den linken Fahrstreifen, später dann komplett für den Verkehr freigegeben wurde.

Erster Unfall zwischen PKW und  LKW

Auf der A45 in Richtung Dortmund bildete sich aufgrund einer Baustelle ein Rückstau. In Höhe des Parkplatzes Drögenpütt bemerkte der 34-jährige Fahrer eines Sattelzuges gegen 11:30 Uhr das Stauende. Nach eigenen Angaben wechselte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um an den vor ihm bremsenden Fahrzeugen vorbeizufahren. Beim Fahrstreifenwechsel übersah er allerdings den von hinten herannahenden Pkw einer 36-jährigen Frau aus Ahaus. Die Frau sah den Lkw nach links ziehen, konnte aber aufgrund des plötzlichen Wechsels nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Heck.

Die PKW-Beifahrerin, eine 30-jährige Frau aus Gummersbach, verletzte sich bei dem Unfall leicht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro.

Infolge des ersten Unfalls war die Fahrbahn blockiert, der nachfolgende Verkehr wurde über den Parkplatz Drögenpütt an der Unfallstelle vorbei geleitet. Hierdurch verringerte sich der Rückstau der vorgelagerten Baustelle kurzfristig.

Zweiter Unfall geschah gegen 11:40 Uhr

Beim zweiten Unfall erkannte ein 61-jähriger LKW-Fahrer aus Weilburg den Baustellenstau vor sich nicht – beziehungsweise zu spät. Er prallte mit seinem LKW auf das Heck eines 59-jährigen LKW-Fahrers aus Castrop-Rauxel. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Lkw auf den davor wartenden LKW eines 57-jährigen Fahrers aus Hohenmölsen geschoben. Dieser wiederum auf den Lkw eines 42-jährigen Dortmunders.

Bei dem Unfall wurden der Weilburger und der Fahrer aus Catrop-Rauxel in ihren Fahrerhäusern eingeklemmt. Nachdem Rettungskräfte sie befreit hatten, wurden beide schwer verletzt in Krankenhäuser zur Behandlung geflogen.

Der Dortmunder erlitt leichte Verletzungen, der Mann aus Höhenmölsen blieb unverletzt. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 500.000 Euro.

Durch die vier LKW war die Fahrbahn komplett blockiert und wurde bis 15:36 Uhr in Richtung Dortmund voll gesperrt. Danach war bis kurz vor 17 Uhr der linke Fahrstreifen wieder befahrbar. Um 16.45 Uhr waren die Bergungs- und Aufräumarbeiten beendet, so dass die Bahn in Richtung Dortmund wieder frei gegeben werden konnte.

Der nachfolgende Stau wuchs trotz einer Ableitung an der Anschlussstelle Meinerzhagen auf bis zu 10 km Länge an. Auch die angrenzenden Straßen waren nach kurzer Zeit von dem zusätzlich auflaufenden Verkehr der Autobahn völlig dicht.

Quelle: Polizei Dortmund

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