Ulrich Sander liest am 25. November aus seinen Buch "Der Iwan kam bis Lüdenscheid - Protokoll einer Recherche zur Zwangsarbeit".

Lüdenscheid. Der Lüdenscheider Verein Ge-Denk-Zellen lädt für Dienstag, 24. November, zu einer Lesung mit Ulrich Sander ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Grünen Saal des Kulturhauses. Ulrich Sander hat über Zwangsarbeit in Lüdenscheid geforscht und anschließend das Buch „Der Iwan kam bis Lüdenscheid – Protokoll einer Recherche zur Zwangsarbeit“ veröffentlicht. http://www.buch.de/shop/home/artikeldetails/der_iwan_kam_nur_bis_luedenscheid/ulrich_sander/ISBN3-89438-582-0/ID41097753.html

Rund 700 Zwangsarbeiter kamen in Lüdenscheid ums Leben

Jeder Krieg besteht aus vielen Tätern und Opfern. Hinsichtlich der ca. 2.900 gestorbenen Lüdenscheider Soldaten ist es meistens nicht möglich festzustellen, wer mehr zur ersten oder zur zweiten Gruppe gehörte.  Mit der zweitgrößten Gruppe, die zu mehr als 80 Prozent aus Opfern bestand, hat sich Ulrich Sander beschäftigt. Ca. 7.500 Fremd-/Zwangsarbeiter wurden aus den europäischen Nachbarländern nach Lüdenscheid gebracht und waren hier überwiegend in der Rüstungsindustrie tätig. Mehr als 700 mussten hier ihr Leben lassen.

Zur Lesung sind alle Interessenten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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