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Hagen/Haspe. Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst und Rotem Kreuz waren heute (20. Dezember) Vormittag an zwei schweren Verkehrsunfällen im Stadtgebiet beteiligt. Der Gesamtschaden summiert sich auf mehrere zehntausend Euro; mehrere Personen zogen sich leichte Verletzungen zu.

Nach den Schilderungen im Presseportal der Polizeibehörde ereignete sich der erste Unfall gegen 11 Uhr, als ein VW des DRK mit Blaulicht und Sirene auf der Hagener Straße unterwegs war, um eine Blutkonserve zur Blutspendezentrale zu bringen; die wurde dort schon dringend erwartet. Wenige Meter vor dem Ziel überfuhr der 21-jährige Fahrer die Kreuzung mit der Boeler Straße.

Tempo herabgesetzt

Die Ampel habe für das Einsatzfahrzeug Rot gezeigt, weshalb das DRK-Fahrzeug nach Aussagen von Zeugen seine Geschwindigkeit schon verlangsamt hätte. Als der Wagen bereits die beiden Linksabbiegerspuren aus der Boeler Straße passiert hatte, stieß das Einsatzfahrzeug mit einem Mercedes zusammen, der – gesteuert von einer 27-Jährigen – von der Boeler Straße kommend geradeaus zur Knippschildstraße fuhr. Bei dem Zusammenprall wurden der 21-Jährige und die 27-Jährige leicht verletzt. Ihre Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Polizei gab die Höhe des Sachschadens mit 15.000 Euro an. Die dringend benötigte Blutkonserve war während der Unfallaufnahme von einem Ersatzfahrzeug abgeholt worden.

Mit Blaulicht und Sirene

Ebenfalls mit Blaulicht und Sirene war ein Rettungswagen auf dem Weg in Richtung Innenstadt, als sich gegen 11.10 Uhr der weitere Unfall auf der Kreuzung Enneper/Grundschötteler Straße ereignete. Dabei kollidierte das Einsatzfahrzeug mit dem Mercedes einer 39-jährigen Frau, die bei Grün in die Kreuzung gefahren war. Durch den Zusammenprall der Fahrzeuge wurde der Airbag in dem Wagen der 39-Jährigen ausgelöst; sie zog sich leichte Verletzungen zu.

Im Rückstau weiterer Unfall

Während der Unfallaufnahme rangierte ein 7,5-Tonner vorwärts aus dem Rückstau heraus und ratschte dabei mit dem Heck seines Lkws an einem stehenden Peugeot entlang. Dadurch erlitt die 51-jährige Beifahrerin in dem Pkw einen Schock; er musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zusammengerechnet habe der Schaden bei diesen Unfällen rund 10.000 Euro betragen, berichtet die Polizei in ihrem Presseportal.

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