Foto: Polizei

Schalksmühle/Halver/Breckerfeld. Bereits am 09. Dezember fanden Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Wuppertal im Rahmen einer Übung 3 Stahltresore am Grund der Glörtalsperre. Bei einem weiteren Tauchgang am vergangenen Dienstag wurden nun 2 weitere Tresore gefunden und durch die Polizei geborgen.

Tresore in Nähe der Staumauer gefunden

Nachdem die Beamten am 09. Dezember drei Tresore aus der Glörtalsperre bergen konnten, wurde die Suche am Dienstag fortgesetzt. Mitglieder der zweiten Technischen Einsatzeinheit tauchten hierfür entlang der Sperrmauer der Glör. Zum Ende ihres Tauchganges konnten sie weitere Tresore auf ca. 16m Tiefe ausmachen, die an diesem Tag aber nicht mehr geborgen werden konnten. Am Donenrstag Vormittag stand dann der mittlerweile dritte Tauchgang an, bei dem ein Möbeltresor, ein kleiner Standtresor und eine Tresortür zu Tage befördert wurden.

In dem Möbeltresor konnten Unterlagen gesichtet werden, die auf einen möglichen Einbruch in Wesel hindeuten. Die Ermittlungen dazu dauern noch an. Mindestens drei weitere Tresore (u.a. zwei ca. 120cm hohe Standgeräte) konnten bei dem Tauchgang am Donnerstag noch ausgemacht werden. „Wir können nicht ausschließen, dass noch mehr Geräte in dem Bereich liegen,“ äußert sich Tauchtruppführer Polizeioberkommissar Riebing zur Frage nach seiner Einschätzung. „Die Sicht, insbesondere wenn ein Tresor geborgen wurde, ist äußerst eingeschränkt. Man sieht dann kaum die Hand vor Augen.“ Im Januar wird die Bergung der Tresore mit Hilfe eines Kranwagens fortgesetzt.

Tauchgänge als Übung gedacht

Zu Übungszwecken führen Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei aus Wuppertal in unregelmäßigen Abständen Tauchgänge in den unterschiedlichsten Gewässern von NRW durch. Am 9. Dezember stand dabei die Glörtalsperre auf dem Plan der 2. Technischen Einsatzeinheit (TEE) Wuppertal. Bei ihren Tauchgängen, die wegen der besseren Sicht vorzugsweise im Herbst und im Winter durchgeführt werden, kamen im Bereich der Sperrmauer die ersten drei Tresore zum Vorschein.

Zwei dieser Tresore waren gewaltsam geöffnet worden. In einem der geöffneten Tresore wurden Personaldaten gefunden, die auf einen Einbruch aus dem Jahr 2009 in Lüdenscheid hinweisen, bei dem auch dieser Tresor entwendet wurde. Die beiden anderen Tresore, von denen einer nicht geöffnet wurde, konnten bisher nicht zugeordnet werden.

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