Lüdenscheid. Das geplante Abkommen zum Transatlantischen Freihandel, genauer über die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP) ist umstritten. Bürger, Verbände und Organisationen haben starke Vorbehalte. Sie befürchten, dass Arbeitnehmerrechte, Verbraucher- und Umweltstandards sowie Regelungen im Bereich der Kultur und der Daseinsvorsorge aufgeweicht und rechtsstaatliche Verfahren und Prinzipien durch Regelungen zum Investorenschutz eingeschränkt werden könnten.

Unter dem Titel „Transatlantischer Freihandel – Chancen und Risiken“ möchte der SPD-Stadtverband Lüdenscheid mit Mitglieder und der interessierten Öffentlichkeit über TTIP diskutieren. Dazu lädt SPD-Standverbandsvorsitzender Gordan Dudas für Mittwoch, 4. März, ins Kulturhaus Lüdenscheid (Roter Saal) ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Zwei Referenten

Referent Markus Töns.
Referent Markus Töns.

Referent des Abends ist MdL Markus Töns, europapolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Töns ist seit 2005 Mitglied der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Dazu kommt Stephen A. Hubler, US-Generalkonsul mit Sitz in Düsseldorf. Stephen A. Hubler hat im August 2012 seine Aufgabe als Generalkonsul in Düsseldorf übernommen, nachdem er zuvor von 2009 bis 2012 stellvertretender US-Generalkonsul im US- Generalkonsulat in St. Petersburg in Russland war. Stephen Hubler wurde in Ecuador geboren und wuchs in Deutschland, Japan, Nepal, Bolivien und Österreich auf – in den Vereinigten Staaten ist er in Pennsylvania zuhause.

Referent Stephen A, Hubler, US-Generalkonsul in Düsseldorf.
Referent Stephen A, Hubler, US-Generalkonsul in Düsseldorf.

1986 schloss er sein Studium der internationalen Beziehungen an der University of Southern California mit dem Magisterexamen ab.  Von 1988-1990 war er Offizier im 11th Armored Cavalry Regiment der US-Armee in Fulda. Mr. Hubler ist mit Ute Reith-Hubler aus Fulda verheiratet und hat zwei Töchter, die beide Deutsch sprechen.

Abbau von Handelsbarrieren

Befürworter des TTIP verweisen auf die Chancen, die ein solches Abkommen exportorientierten Ländern wie Deutschland eröffnet. Sie führen als Argumente den Abbau von Handelsbarrieren und erleichterte Marktzugänge für Unternehmen an. Das könne Wachstums- und Beschäftigungsimpulse setzen. Das Abkommen könnte die Möglichkeit eröffnen, globale Standards für nachhaltiges Wirtschaften zu setzen. Der Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen könnte dazu beitragen, mehr Wachstum und neue Jobs zu schaffen.

 

 

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