Ein technischer Fehler im Stabhochsprung kostete Dirk Maximowitz (hier ein Archivbild) Platz 3 in dieser Disziplin.

Halver. Bei den Westfälischen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten holte sich Dirk Maximowitz von der LG Halver-Schalksmühle am Sonntag den Titel im Speerwurf der Altersklasse M50. Als einziger Teilnehmer knackte er an diesem Tag die 40-Meter-Marke, zeigte sich mit seiner Siegesweite von 40,07 Metern aber trotzdem nicht wirklich zufrieden.

Begonnen hatte der Tag im Gladbecker Stadion mit dem Stabhochsprung. Nachdem es in den ersten beiden Wettkämpfen des Jahres (2,70 m und 2,50 m) für den LG-Sportwart nicht gut gelaufen war, kam er auch am Sonntag nur schwer in Schwung. Bei der Anfangshöhe von 2,50 Meter leistete sich Maximowitz zunächst einen Fehlversuch, überwand die 2,50 m und die anschließenden 2,70 m dann aber sicher. Bei 2,80 m hatte er einen richtig guten Versuch, riss die Latte aber trotzdem aufgrund eines kleinen technischen Fehlers. Aufgrund des Fehlversuches musste er sich – höhengleich mit dem Dritten – am Ende mit Platz vier begnügen.

Grundschnelligkeit fehlt

Rund zwei Stunden später standen die Zeitläufe über 200 Meter auf dem Programm. Wie schon im bisherigen Saisonverlauf fehlte dem Halveraner auch hier die Grundschnelligkeit, so dass er sich mit 28,01 Sekunden und Platz fünf im Feld der acht Läufer begnügen musste. Weitere zwei Stunden später begannen dann fast zeitgleich der Dreisprung und das Speerwerfen. Nach dem ersten Dreisprung-Versuch, der mit 10,39 Meter gemessen wurde, wechselte Maximowitz erstmals zum Speerwerfen, wo er sich mit 40,07 Meter im ersten Versuch gleich an die Spitze des Feldes setzte. Zurück beim Dreisprung, verbesserte er sich auf gute 10,58 Meter, die ihm Platz fünf einbrachten.

Am Wochenende Zehnkampf in Stendal

Nach dem dritten Sprung verzichtete er auf weitere Dreisprung-Versuche, da der Titel (Reinhard Gruhn aus Erkenschwick mit 12,10 Meter) hier außer Reichweite lag, um sich ganz auf den Speerwurf zu konzentrieren. In den verbleibenden drei Würfen gelang dem LG-Senior zwar keine weitere Steigerung mehr, die Leistung aus dem ersten Versuch reichte aber zum Titelgewinn. Nun gilt die ganze Konzentration dem kommenden Wochenende, an dem Maximowitz bei einem internationalen Zehnkampf in Stendal an den Start geht.

 

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