Das Herz kann schnell mal aus dem Rhythmus geraten.. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Alltagshektik, Probleme im Beruf oder in der Familie – dauerhafter Stress und ein ungesunder Lebensstil können das Herz ernsthaft in Mitleidenschaft ziehen. Wie moderne Herz-Kreislauf-Medizin ein „aus dem Rhythmus“ geratenes Herz wieder gesunden lässt, darum ging es bei einem Vortrag am Klinikum Lüdenscheid.

Psychosoziale Faktioren spielen eine große Rolle

Körperlicher Trainingszustand und psychosoziale Faktoren spielen bei der Entstehung von Herzerkrankungen eine große Rolle. In einem Vortrag am 17. November im Seminarzentrum des Klinikums Lüdenscheid  referierten PD. Dr. Markus Zarse, leitender Abteilungsarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Klinikum Lüdenscheid, und  Dr. Gerhard Hildenbrand, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychosomatik am Klinikum Lüdenscheid, zum Thema: „Aus dem Rhythmus – Wie körperliche und seelische Faktoren das Herz beeinflussen“.  Fortschritte in der Behandlung von Herzerkrankungen sowie hilfreiche Tipps für einen herzgesunden Lebensstil standen im Zentrum des Vortrags.

Den Lebensstil ändern

Neben einer medizinischen Diagnostik und Therapie sei eine Veränderung des Lebensstils das A und O. So könnten mehr als 90 Prozent der Patienten unter optimaler Therapie verbunden mit einer Veränderung des Lebensstils ihr Vorhofflimmern loswerden, während es ohne Lebensstilveränderung nur 30 Prozent der Patienten könnten. „Der Fokus der Ärzteschaft hat sich hier in den letzten Jahren deutlich verändert“, betont Dr. Markus Zarse. Der Verlust von Übergewicht, eine sportliche Betätigung sowie das Vermeiden  von Nikotin sind nur einige von vielen Faktoren für einen gesunden Lebensstil.

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