Der "Tag der offenen Tür" beim THW Lüdenscheid zog trotz Wahlkampf viele Prominente auf das Gelände der Bundesbehörde. Fotos: Iris Kannenberg
Bereit zu großen Taten. Zumindest an diesem Tag waren das konkret: Die ca. 1000 Würstchen grillen.

Lüdenscheid. Den erfolgreichsten „Tag der offenen Tür“ in der jüngeren Geschichte des Lüdenscheider THW feierte der örtliche Katastrophenschutz am Samstag, 13. Mai, bei strahlendem Sonnenschein.



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Eindrucksvolle Demonstrationen

Von 11 Uhr morgens bis in die späteren Abendstunden ließ der Strom der großen und kleinen Besucher auf dem Gelände des THW´s nicht nach und erfreute sich an Sonne, Kaffee, Kuchen, Bratwürstchen und natürlich den eigentlichen Attraktionen des THW: dem gewaltigen Fuhrpark. Die Männer und Frauen des Katastrophenschutzes ließen sich denn auch nicht lange bitten und bewiesen anschaulich, was sie in ihrem Job so alles können.

Großes Kinderprogramm

Stefan Tobias Heynemans erhielt das Helferzeichen in Gold aus den Händen von Klaus Cordt.

Sie zeigten den vielen Interessierten ihre Fahrzeuge, erklärten, wie es ist, in dem engen Übungsschacht auf dem Gelände des THW abgeseilt zu werden, der acht Meter in die Tiefe führt. Sie führten die moderne Betonsäge vor und passten ganz nebenbei auf, dass niemand der kleinen Besucher über den Rand der vielen Hüpfburgen segelte. Denn für die Kinder gab es eine riesige Freifläche zum toben und spielen, die stetig frequentiert war.

Höhepunkt des Tages

Der Nachwuchs des THW ist mindestens so engagiert wie die „alten Hasen“.

Höhepunkt des Tages war jedoch – eigentlich wie immer – die Begrüßungsrede von THW-Leiter Klaus Cordt, dem dieses Jahr bereits die Ehrenbürgermedallie der Stadt Lüdenscheid verliehen wurde. Zu Recht. Findet man in ihm doch jemanden, der wie kaum ein anderer junge Menschen dazu motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Er erreicht dies nicht nur mit der ihm ganz eigenen Portion Lebendigkeit und seinem unermüdlichen Engagement, sondern auch mit seiner spürbaren Liebe zu den Menschen. Er prägt den THW Lüdenscheid mittlerweile seit über 40 Jahren.

Politische Prominenz

Viel Prominenz vor Ort: Stellvertretender Bürgermeister Björn Weiß im Gespräch mit Klaus Cordt. Ganz links Petra Crone (MdB), Dobbin Weiß, Kreistagsabgeordneter, Nezahat Baradari, Kinderärztin und Bundestagskandidatin.

An diesem Tag jedenfalls war trotz der vielen Wahlkampfveranstaltungen überall in der Stadt jede Menge politische Prominenz angereist und freuten sich schon vor Beginn auf die Eröffnungsrede des THW-Leiters. Klaus Cordt ließ auch dieses Mal das vergangene Jahr Revue passieren, erzählte von Einsätzen und Herausforderungen und ehrte seinen Kollegen Heynemann mit der goldenen THW-Ehrennadel für seinen unermüdlichen Einsatz.

Das ganze rednerisch so verpackt, dass man trotz der ernsten Themen aus dem Lachen nicht heraus kam. Trocken und absolut treffend versteht Klaus Cordt es, selbst die unerfreulichsten Themen noch so zu präsentieren, dass sie Ohren und Herzen erreichen.

Fans des THW

Die vielen anwesenden „VIPS“ jedenfalls sind sichtbare Fans des Lüdenscheider THW und ließen es sich auch nicht nehmen, in die bereitstehenden „Monstertrucks“ zu klettern, den Würstchenstand zu erstürmen und das Kuchenbüffet zu erkunden. Das ganze in dem wohligen Gefühl, dass einem an diesem Ort und an diesem Tag ein Erdbeben, Orkane, Überschwemmungen oder Anschläge gleich welcher Art nichts anhaben konnten. Bei soviel „blaugelber Präsenz“ der – zumindest kurzzeitig – mit Abstand sicherste Ort der Welt …

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