Das vierte Treffen der "Kulturschaffenden des Lennetals" war geprägt von "Willkommenskultur". Fotos: Iris Kannenberg

Altena. Das bereits vierte Treffen der „Kulturschaffenden des Lennetals“ fand diesmal in der Burg Holzbrinck in Altena statt. In mittelalterlicher Kulisse trafen sich Vertreter aus Kunst und Kultur unter der Leitung von Silke Erdmann (Regionalmanagement LEADER-Region LenneSchiene) und Susanne Thomas (Kulturregion Südwestfalen) aus Werdohl, Plettenberg, Letmathe, Altena und Lüdenscheid, um sich über das weitere Vorgehen zwecks Belebung der Kulturszene an der Lenne auszutauschen.

Willkommen im Lennetal

Susanne Thomas (links) und Silke Erdmann.

Ein zentrales Thema war diesmal die „Willkommenskultur“ im Lennetal.

Wie kann man die bestehende Performance verbessern und Menschen, die aufgrund von Jobwechsel, Familiengründung oder Migration neu in das Gebiet der Lenne ziehen, so willkommen heißen, dass sie sie sich aufgehoben fühlen? Und was bedeutet das generell in den Bereichen der Kultur und des öffentlichen Lebens?

Alle waren sich einig, dass es wichtig ist, dass die Angebote, die das Lennetal an kulturellen Möglichkeiten bietet, mit einfließen in diese gewünschte Form der „Willkommenskultur“. Das sie ein wichtiger und unverzichtbarere Bestandteil sind, wenn man in einer neuen Umgebung Fuß fassen muss und möchte.

Suche nach Orten

Frau Wüllner-Leisen (links) von der Stadt Werdohl und Frau Krah, Künstlerin aus Plettenberg.

Ein anderes zentrales Thema dieses Abends, das als Ergänzung perfekt zur gewünschten „Willkommenskultur“ passt: Die Planung einer Veranstaltung, in der sich alle Kommunen des Lennetals mit ihren Kultur-Angeboten darstellen können.

Dass so eine Veranstaltung gewollt ist, darüber sind sich alle einig.

Über den Rahmen, Umfang und vor allem Ort jedoch noch nicht. Da sucht man noch und hatte an diesem Abend ganz unterschiedliche Vorschläge, die jetzt in einer kleineren Gruppe geprüft werden.

Netzwerken gewünscht

Thomas Volkmann, engagierter Künstler aus Werdohl.

Diese wird sich im Juli zum Austausch treffen und dann die Ergebnisse der gesamten Gruppe präsentieren.

Alles in allem geht es voran bei den „Kulturschaffenden des Lennetales“.

Das Netzwerk wird größer, man lernt sich kennen und die anfänglich so vielen unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen fokussieren sich zusehends auf gemeinsame Themen, die allen gleichermaßen wichtig sind.

Oberbegriff „Heimat“

Es wird hart gearbeitet bei den „Kulturschaffenden“.

Der bereits im Jahr 2016 definierte Oberbegriff „Heimat“ steht dabei auch weiterhin im Fokus.

Mit diesem Begriff lässt sich am Besten beschreiben, was alle zusammen antreibt: Der Wille, die Region in ihrer ganzen Vielfalt nicht nur zu erhalten, sondern voranzutreiben.

Zum Besten der Städte und Dörfer im Lennetal. Zum Wohl der regionalen Bevölkerung, die sich willkommen fühlen soll in einer Kulturlandschaft, die vielfältig ist, spannend, geschichtsträchtig und reich an Menschen, die sich von ganzem Herzen für „ihr“ Lennetal einsetzen.

 

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