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Werdohl/Plettenberg/Märkischer Kreis (ots) – Heute Morgen haben sich in Werdohl in drei Fällen Telefonbetrüger als Polizeibeamte ausgegeben. Opfer waren ältere Bürgerinnen und Bürger.

Wie die Polizei mitteilt, kam es bereits in der vergangenen Woche im Raum Werdohl und Plettenberg zu rund zehn solcher Betrugsversuche. Das vermehrte Aufkommen führte bisher glücklicherweise zu keinen bekannt gewordenen Schäden. Alle Opfer bemerkten die Taten und erstatten Strafanzeigen bei der „echten Polizei“.

Die unbekannten Täter geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte aus und täuschen falsche Tatsachen vor, die die Opfer im Ergebnis zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen bewegen sollen. Dabei verwenden die Täter teilweise auch Telefonnummern, die den Anschein erwecken sollen, dass tatsächlich die Polizei anruft. Durch technische Manipulation erscheint zum Beispiel im Display nach einer Vorwahl die Notrufnummer „110“.

Die Empfehlungen der Polizei

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung.
  •  Fordern Sie von vermeintlichen Amtspersonen eine Legitimation.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.
  • Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen     Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Verständigen Sie beim kleinsten Verdacht die Polizei unter     Notruf 110.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Betrugsfällen nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0 entgegen.

 

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