Halver/Kierspe. Architektur hat Bestand: Unter diesem Motto steht der „Tag der Architektur“ am 27. und 28. Juni. In diesem Jahr sind Objekte aus Halver und Kierspe zu sehen.

Das letzte Juniwochenende ist bei den Liebhabern neuer Architektur und Stadtplanung ein bereits eingeführter Termin: Bundesweit öffnen am letzten Wochenende im Juni (27. und 28. Juni) Bauherren die Türen. Gemeinsam mit ihren Planern zeigen sie ihre Neubauten, Umbauten, Gärten und Freiräume. Architekten und Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen sich den  Fragen der Besucher und stellen ihre Planungen persönlich vor. Ausstellungen und Vorträge ergänzen das Angebot. Die veranstaltenden Architektenkammern in den Ländern rechnen in diesem Jahr wieder mit etwa 150.000 Besuchern.

Die von den Architektenkammern organisierten Besuchsprogramme sind vielfältig: Wohnhäuser, Büros, Industriebauten, Gärten stehen zur Besichtigung offen. Zahlreiche Architekturbüros öffnen ihre Türen und geben einen Einblick in ihre Arbeit. Die Mehrzahl der Objekte ist üblicherweise nicht für Besucher zugänglich. Architekturqualität wird so anschaulich und erlebbar.

Zahnarztpraxis in Halver

In Halver öffnet die Zahnarztpraxis Moser ihre Pforten. Bei dem Projekt handelt es sich um die Errichtung eines zweigeschossigen Gebäudes für die Nutzung als Zahnarztpraxis. Das Baugrundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe des Halveraner Stadtzentrums. Zeitlos schlichte und zugleich geradlinige Kuben bilden einen Baukörper, der sich in die vorhandene Hanglage des Geländes sowie des städtebaulichen Umfelds sinnvoll einfügt, heißt im Katalog, den die Landesarchitektenkammer herausgeben hat. Das Gebäude wurde 2014 fertiggestellt.
Entwurfsverfasser ist Architekt Stefan Czarkowski unter Beteiligung von Nicolai Müller vom Halveraner Büro CL Architektur (Marktstraße 7, 58553 Halver).

Das Gebäude kann am Sonntag, 28. Juni zwischen 11 und 15 Besichtigt werden. Treffunkt ist der Eingang Jugendheimplatz

Passivhaus in Kierspe

Das zweite Objekt im Volmetal steht in Kierspe-Beckinghausen. Es handelt sich um ein Passivhaus, das in Massivbauweise errichtet worden ist (24 cm Porenbeton + Perimeterdämmung zum Erdreich und zur Außenluft Porenbeton mit einer Unterkonstruktion aus Stegträgern, Mineralwolle-Dämmung und Putzträgerplatten). Die Wärmebereitstellung für Warmwasser und Heizung erfolgt über eine ca. 20 Quadratmeter große Solaranlage. Unterstützt wird im Winter durch einen im Wohnraum stehenden Kaminofen mit Wasserwärmetauscher. Der Wärmetransport im Gebäude erfolgt über die Lüftungsanlage. Das Gebäude wurde 2014 fertiggestellt. Entwurfsverfasser ist der Kiersper Architekt Frank Böttger, Beckinghausen 24, 58566 Kierspe. Öffnungszeiten 27. Und 28. Juni von 11 bis 16 Uhr; Führungen jeweils zur vollen Stunde.

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