Auch der Saxophonsatz von Swingsound präsentierte sich in Bestform. Foto: Mirko Langenscheidt
Das ist Swingsound - Holger Menzel singt den Cicero-Song „Murphys Gesetz“. Foto: Mirko Langenscheidt
Das ist Swingsound – Holger Menzel singt den Cicero-Song „Murphys Gesetz“. Foto: Mirko Langenscheidt

Kierspe. „Das war sicher nicht die letzte Zusammenarbeit.“ Die Musiker der Bigband Swingsound und der Sacretones waren sich nach einem gelungenen Konzert am Sonntagabend einig: Das Projekt Swing meets Church im Haus der Freien evangelischen Gemeinde in Kierspe begeisterte nicht nur das Publikum. Die Mitwirkenden selbst hatten sichtlich Freude am gemeinsamen Musizieren.

Pianist Frank Förster und Bassist Mirko Gutbier sind die Bindeglieder. Sie spielen in beiden Ensembles und standen entsprechend den ganzen Abend auf der Bühne. Den Auftakt machte die Hagener Band Sacretones.

Ungewohnter Rock im Kirchenraum

Sacretones mit Sänger Thorsten Hannemann. Foto: Mirko Langenscheidt
Sacretones mit Sänger Thorsten Hannemann. Foto: Mirko Langenscheidt

Für einen Kirchenraum ungewohnt rockig präsentierte das Quintett Songs mit biblisch, christlichen Inhalten. Frontmann Thorsten Hannemann animierte die Zuhörer trotz höheren Altersdurchschnitts immer wieder zum Mitklatschen bei den eingängigen Refrains. Die Texte – wie die Musik fast ausnahmslos aus der Feder von Bandgründer Frank Förster – waren zum Mitlesen und -singen auf eine große Leinwand über der Bühne projiziert.

Überraschungen für Stammhörer

Swingsound im besten Sinne lieferte anschließend die gleichnamige Bigband. Bandleader Dirk Pawelka hatte wieder einmal ein Programm zusammengestellt, das selbst den Stammgästen im Publikum die eine oder andere Überraschung bot. Mit den Solisten Gerd Meierbarthold (Posaune), Pawelka selbst (Trompete) und den Sängern Michaela Neunz und Holger Menzel einzeln und im Duett bot jedes Stück ein eigenes Highlight.

Auch gemeinsame Töne

Gerd Meierbarthold von Swingsound spielt ein einfühlsames Posaunensolo im Instrumentalstück „You raise me up“ Foto: Mirko Langenscheidt
Gerd Meierbarthold von Swingsound spielt ein einfühlsames Posaunensolo im Instrumentalstück „You raise me up“ Foto: Mirko Langenscheidt

Und wie das bei einem Meeting so ist, gab es natürlich auch gemeinsame Töne. Gleich zwei solcher Höhepunkte hatten die Musiker ans Ende ihres zweiteiligen Konzerts gestellt. Mit „Was wir uns denken“ und „Paradies“ sorgten die Bands gemeinsam für Begeisterung. Bigband-Leader Dirk Pawelka hatte die Rockband-Kompositionen von Frank Förster eigens für den Abend neu arrangiert. Vor allem die Verstärkung durch die kräftigen Bläsersätze war es, die die Sacretones überzeugte, es sicher nicht beim ersten Mal gemeinsamen Arbeitens zu belassen. Die Reihe der Swingsound-Meetings dürfte also auch in diesem Fall eine Fortsetzung finden. (Text: vl)

Dirk Pawelka dirigiert die Bigband Swingsound und die Sacretones beim Konzerthöhepunkt „Paradies“ Foto: Mirko Langenscheidt
Dirk Pawelka dirigiert die Bigband Swingsound und die Sacretones beim
Konzerthöhepunkt „Paradies“ Foto: Mirko Langenscheidt

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