Die 5500 Teilnehmer sammelten sich zum Start auf dem Sternplatz. Fotos: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Geschafft: Rund 5500 Läufer und Walker sind beim 12. Lüdenscheider AOK-Firmenlauf heil im Ziel angekommen. Und: Der Deutsche Wetterdienst hat im Lauf des Abends die zunächst herausgegebene Unwetterwarnung wieder aufgehoben. So konnte die „After-Run-Party“ auf dem Rathausplatz ihren Lauf nehmen. Gegen 22 Uhr trübte dann doch ein kräftiger Gewitterschauer die Party-Stimmung.

Feuerwehrleute in voller Montur am Start

Auch die Feuerwehrleute aus dem Märkischen, die in Arbeitskleidung und mit Atemschutzgeräten auf dem Rücken den Lauf angetreten hatten, haben die sechs Kilometer lange Strecke bewältigt, auch wenn bei dem ein oder anderen zwischenzeitlich die Luft knapp wurde und die Wade zwickte. „Ruhig durchatmen“, coachten sie unterwegs die Kollegen, die unter ihrer Unform ins Schwitzen gerieten. Bei der Verpflegungsstation im Wermecker Grund ächzte einer der Schwergewichtigen aus der Truppe: „Wie weit ist es noch?“ Da waren es noch knapp zwei Kilometer.

Auch in diesem Jahr ging's wieder durch den Rathaustunnel zur Weststraße.
Auch in diesem Jahr ging’s wieder durch den Rathaustunnel zur Weststraße.

Die Feuerwehrtruppe hatte schon vor dem Start des 12. Firmenlaufs mächtig Rückenwind bekommen.

Spendenaktion

Sie erhielt den Preis für die originellste Kostümierung und hatte die Sympathien ganz auf ihrer Seite, weil sie ihren Part beim Firmenlauf kurzerhand in einen Spendenlauf für das Olper Kinderhospiz „Balthasar“ umfunktioniert hatten. „Sensationell“, rief Moderator Dirk Wieland auf der großen Bühne immer wieder in sein Mikrofon.

Keine Zeitnahme

Anschließend heizte die Gruppe „Drums Alive“ Läufern und Schaulustigen mächtig ein. Mit dem Beginn des Aufwärmprogramms für die Sportler klang auch der leichte Schauer ab, der bei einigen Teilnehmern für besorgte Mienen gesorgt hatte. Um 19.30 Uhr schickten Bürgermeister Dieter Dzewas und Dirk Weiland die Teilnehmer auf die sechs Kilometer lange Tour. Für die meisten von ihnen galt die Devise „Dabei sein ist alles“. Eine Zeitnahme ist von den Veranstaltern nicht vorgesehen. Dennoch feuerten zahlreiche Schaulustige entlang der Strecke die Sportler immer wieder an.

Top-Läufer brauchten 18.45 Minuten

Andere steckten voller Ehrgeiz. So wie El Youbari und Andrej Artschwager. Sie liefen bereits nach 18.45 Minuten gemeinsam durchs Ziel und wiederholten ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Dritter wurde mit leichter Verspätung Patrick Sapel, der das Trio im vergangenen Jahr komplett gemacht hatte, kommt etwas später als Dritter an. Schnellste Frau beim Firmenlauf 2014 war Kathy Kessner. Sie absolvierte die Strecke in 22 Minuten.

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