Antritt zum Gruppenfoto. Mitglieder des Knapp e.V. zusammen mit Lüdenscheids Bügrermeister Dieter Dzewas. Foto: Parnemann

Lüdenscheid. Zumindest der Wettergott hatte in diesem Jahr ein Nachsehen mit den Mitgliedern des Knapp e.V. der am gestrigen Freitag sein zweites Summernight Shopping in der Knapper Straße veranstaltete. Doch bei aller Freude und dem Erfolg der Veranstaltung gab es auch das ein oder andere was für einen faden Beigeschmack sorgte.

Knapp e.V. trommelte laut

Wurde im Vorjahr noch die zurückhaltende Werbung für das erste Summernight Shopping bemängelt, gab es in diesem Jahr wohl keinen Grund zur Beanstandung. Denn der Knapp e.V. hat laut für sein Summernight Shopping getrommelt. Banner und Wimpelketten über der Knapper Straße von der Christuskirche bis zum Rathausplatz, Flyer, Plakate, Online- und Printwerbung und natürlich der ein oder andere Vorbericht in der Lokalpresse. Und das trommeln hat sich offenbar gelohnt. Denn in diesem Jahr waren deutlich mehr Besucher am Knapp unterwegs.

Neueröffnungen, Bühnenprogramm und Aktionen

Neben einem Bühnenprogramm mit lokalen Musikern locken auch die Händler und Dienstleister mit verschiedensten Aktionen zur Knapper Straße. Egal ob herzhafte Waffeln, diverses Grillgut, Wein und Sekt, Mitmachtaktionen für Kinder, oder Gewinnspiele und sportliche Betätigung: Die Geschäftsleute hatten sich einiges einfallen lassen um die Lüdenscheider in ihre Straße zu locken. Schön zu beobachten war auch, dass nicht nur Vereinsmitglieder des Knapp e.V. Aktionen durchgeführte haben, sondern, dass sich auch weitere Ansässige mit Aktionen Beteiligten. Sogar zwei Neueröffnungen wurden im Rahmen des Summernight Shoppings gefeiert.

Positives Signal und Durchhaltevermögen

Christian Jünemann, seines Zeichens 1. Vorsitzender des Knapp e.V. zeigte sich in seiner Eröffnungsrede zufrieden mit dem Wirken des Vereins: „Ich freue mich, dass wir es in diesem Jahr wieder geschafft haben, das Fest zu organisieren und und über das Engagement aller Beteiligten.“ Besonders hervor hob er dabei die Zusammenarbeit mit den städtischen Stellen die „immer offen für die Anliegen des Vereins sind und auch einen engen Kontakt zum Verein pflegen.“ Pressesprecherin Beate Paga indes erklärte in einem Gespräch, dass man in Zukunft auch mehr machen wolle als „nur“ das Summernight Shopping. Ihrer Ansicht nach sollte es „Für jede Jahreszeit eine Veranstaltung oder Aktion am Knapp geben.“ Den Anfang hatte man zum Jahresanfang mit dem ersten „Tulpentag“ an der Knapper Straße gemacht.

Positive Stimmen von Besuchern und Händlern

Wie auch im Vorjahr freuten sich vor allem die Geschäftsleute, die das Summernight Shopping organisierten, über die vielen Besucher am Knapp. Doch nicht nur das. Auch, dass man zusammen als Gemeinschaft eine solche Aktion gestemmt bekommen hat, stößt am Knapp an verschiedenen Stellen auf positive Resonanz.

Unschöne Szenen und „Spielverderber“

Bei aller Freude und auch wenn das Wetter an diesem Tag voll und ganz mitspielte und am Ende sogar noch für einen tollen Sonnenuntergang sorgte, gab es auch unschöne Szenen und Spielverderber am Knapp. Gegen 20:30 Uhr sorgte, eine Gruppe Jugendliche in Höhe der Knapper Galerie für Aufsehen. Mit lautem Pöbeln versuchten Sie, eine kleine Gruppe vorbeilaufender Jugendliche zu provozieren, und lenkten so schnell die volle Aufmerksamkeit im Bereich auf sich. Sie verzogen sich jedoch recht schnell.
Spielverderber der anderen Art machen sich im persönlichen Gespräch mit unserer Redaktion vor Ort Luft. So beklagte sich ein Anwohner über „den ganzen Firlefanz von den Spinnern.“ Der Herr im fortgeschrittenem Alter – der unbedingt anonym bleiben wollte (Überraschung) – fühlte sich in seiner Ruhe gestört. Im vertieften Gespräch äußerte er uns gegenüber allerdings Bedenken, dass die Knapper Straße „immer weiter herunterkommt und bald komplett leersteht.“ Auf Nachfrage, was man dagegen machen solle und warum er die Aktivitäten des neu gegründeten Vereins nicht unterstütze, winkte der Mann ab und verabschiedete sich.

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Ich bin 31 Jahre jung und gehöre zur viel besprochenen Generation Y. Seit 1999 nutze ich digitale Kommunikationswege und seit 2012 bin ich Online-Unternehmer und berate und betreue Unternehmen als Social Media Experte.

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