Die Gewinner des diesjährigen Südwestfalenawards zusammen mit Siegens IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener (rechts) und Fachjurymitglied Annette Eschment, Hagen, (links).

Südwestfalen. Das Beste im Web – unter diesem Motto ist am Abend zum 18. Mal der Südwestfalen-Award feierlich verliehen worden. Knapp 120 Gäste und Besucher waren in den Bernhard-Weiss-Saal der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) gekommen, um die Siegerehrung im Stile einer Oscar-Verleihung mitzuerleben und mitzufeiern. Für die musikalischen Höhepunkte sorgte Sängerin Kerstin Stahl in Begleitung von Friedhelm Schneider.

Knapp 100 Bewerbungen

Mit dem Preis ehrten die drei Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Hagen und Siegen erneut die besten Internetseiten Südwestfalens. Knapp 100 Unternehmen, Agenturen, Verbände, Vereine und Initiativen sowie Privatpersonen hatten sich in diesem Jahr beteiligt. Die Preisträger wurden von einer Fachjury aus 165 eingereichten Webseiten ermittelt. Die Preise selbst stammen auch in diesem Jahr wieder vom Hagener Künstler Hartmut F. Gloger.

Layout-Preis für „Des Wahnsinns fette Beute“

Insgesamt wurden Auszeichnungen in vier Kategorien verliehen – hinzu kam erneut der Sonderpreis der Südwestfalen Agentur. Am meisten überzeugte im Bereich „Layout“ die Webseite der Attendorner Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE (www.fette-beute.com). Sie komme verspielt daher, jedoch mit klarem Design und vielen Informationen, lautete das Juryurteil. Zudem punktete die sehr kreative Darstellung mit einer sauberen Gestaltung und konkreten Projektbeschreibungen.

Kundenpreis für Hofladen Sauerland

In der Kategorie „Kunde“ erlangte der Internetauftritt vom Hofladen Sauerland (www.hofladen-sauerland.de) den ersten Platz. Freuen konnte sich Christian Schulte von der Vertriebsgesellschaft Sauerland UG aus Arnsberg über die Toppplatzierung. Die Seite zeichnet sich insbesondere durch die gelungenen Produktpräsentationen und Informationen für Besucher und Kunden aus. Der Jury gefielen neben dem Shopkonzept die weiteren Kommunikationskanäle für den Einkauf wie WhatsApp. Auch das lokale Vermarktungskonzept kam gut an.

Sonderpreis geht an Infineon

Den Sonderpreis der Südwestfalen Agentur überreichte Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur) an die Firma Infineon aus Warstein für ihre gelungene Webseite zur Stärkung der Fachkräftesicherung. „Die eigene Karrierewebseite wurde so gestaltet, dass ein digitaler, schneller und einfacher Bewerbungsprozess möglich ist. Zudem ist sie in eine Gesamtstrategie als Arbeitgebermarke eingebettet. Auch überzeugte das klare Bekenntnis zur Region“, betonte Dr. Stephanie Arens bei ihrer Laudatio.

Social Media-Award für Bäumer aus Freudenberg

Dass die Bedeutung sozialer Medien wie Facebook und Co. bei Firmen steigt und inzwischen unverzichtbar geworden ist, spiegelte sich auch bei der Verleihung des Sonderpreises in der Kategorie „Social Media“ wieder. Freuen konnte sich die Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG aus Freudenberg. Die Jury war von den Social-Media-Aktivitäten des Maschinenbauers begeistert. So werden, insbesondere mit Blick auf die Branche, alle Kanäle rege bespielt. Es überzeugte die Fülle an informativen YouTube-Videos sowie der Newsblog. Eingereicht zum Wettbewerb hatte die Seite www.baeumer.com die Welke Consulting GmbH & Co. KG aus Siegen.

Feuerwehr erhält „Non Profit“-Ehrung

In der Kategorie „Non Profit“ – für Vereine, Kommunen, Organisationen und Initiativen – konnte sich die Feuerwehr Menden mit ihrer Internetseite www.ff-menden.de durchsetzen. Laut Jury zeichnete sie sich durch eine sehr hohe Informationsdichte aus. Sie würdigte die gute Gliederung, die vielen nützlichen Hinweise und Informationen und die Darstellungs- und Themenvielfalt zum Beispiel zu Feuerwehrautos, zum richtigen Verhalten in Notfällen und zur Kinderfeuerwehr.

Den Preis in der Kategorie „Technik“ haben die Ausrichter in diesem Jahr leider nicht vergeben. Die Jury konnte keine technisch herausragende Seite ausmachen. „Keiner hat aus den meist solide umgesetzten Seiten herausgestochen. Es fehlten die individuellen Programmierungen, die preiswürdig sind“, so Annette Eschment, Mitglied der Fachjury

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