Die Feuerwehr musste zur Motorsäge greifen. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Sturmtief „Thomas“, das vom gestrigen Donnerstag bis Freitagmorgen über weite Teile Deutschlands zog, verursachte auch für Einsätze der Plettenberger Feuerwehr. Laut einem Sprecher der Plettenberger Feuerwehr ist die Vier-Täler-Stadt jedoch einigermaßen verschont geblieben. Zum Glück wurde niemand verletzt, die Schäden hielten sich in Grenzen und es mussten auch keine Straßen längerfristig gesperrt werden.

Hydraulikschlauch geplatzt

Zunächst mussten die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen gegen 10.30 Uhr zu einem Ölunfall am Stübel in Ohle ausrücken. Dort war bei einem Abschleppfahrzeug ein Hydraulikschlauch geplatzt, wobei sich das Öl auf die Straße ergoss und dort verteilte. Bis zur Nordstraße streute die Feuerwehr das Öl mittels Bindemittel ab. Das Material wurde später durch eine Kehrmaschine des städtischen Baubetriebshofes aufgenommen.

Autos zusammengestoßen

„Fahrzeugbrand nach Verkehrsunfall“ im Bereich Brockhauser Weg/Brandbergstraße, so lautete die Meldung für die Plettenberger Einsatzkräfte gegen 15.50 Uhr. Vor Ort angekommen stellte sich die Situation allerdings als weniger dramatisch dar. Ausgelöste Airbags in Verbindung mit aufgewirbeltem Talkumpulver nach einer Kollision zweier PKW im Kreuzungsbereich hatten den Anschein erweckt, es könnte brennen. Die Feuerwehr sicherte zunächst die Unfallstelle ab. Eine Person wurde vorsichtshalber im Rettungswagen untersucht, musste aber nicht einem Krankenhaus zugeführt werden.

Baum umgestürzt

Der erste Sturmeinsatz für die Plettenberger Feuerwehr kam dann kurz vor 19 Uhr. Ein Baum sollte nach einer Meldung bei der Feuerwehrleitstelle auf die Bahnhofstraße gefallen sein. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich, konnte aber keinen auf die Fahrbahn gestürzten Baum vorfinden. Gegen 19.45 Uhr wurde die Feuerwehr dann zur L619, der Verbindungsstraße von Plettenberg nach Sundern-Allendorf, gerufen. Dort war ein Baum auf die Straße gestürzt und musste mit Hilfe der Motorsäge beseitigt werden.

Gefahrenstellen an der B236

Gegen 21 Uhr mussten die Einsatzkräfte nach Pasel zur B236 ausrücken. Dort waren oder drohten Bäume auf die Straße zu stürzen. Auch hier entschärfte die Feuerwehr die Gefahrenstellen mit Hilfe einer Motorsäge. Die B236 wurde kurzfristig für den Verkehr gesperrt.

Dachpfannen weggeblasen

Gegen 23.30 Uhr wurden durch den Sturm Teile einer Wohnhausbedachung eines mehrgeschossigen Mehrfamilienwohnhauses im Brockhauser Weg abgedeckt. Die Dachpfannen waren zum Teil auf Gehweg und Fahrbahn gestürzt. Regenwasser drang zudem in den geöffneten Dachstuhl. Die Feuerwehr sperrte zunächst den Brockhauser Weg und machte sich mit Hilfe der Drehleiter ein Bild vom Schaden. Mit vom Hausbesitzer vorgehaltenen Ersatzdachpfannen konnte die Feuerwehr das Dach kurzerhand wieder verschließen, denn die Sturmböen drohten das Dach weiter abzudecken.

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