Die Bilder aus dem Projkt "Unknown Reality" wurden breits einmal in einer Ausstellung in der Stadtbücherei Lüdenscheid gezeigt. Foto: Iris Kannenberg

Märkischer Kreis. (pmk) Vom 6. Juni bis 1. Juli ist die Wanderausstellung „Unknown Reality“ zu Gast im Lüdenscheider Kreishaus. Sie zeigt die Ergebnisse eines Fotoworkshops für Flüchtlinge, den die Erzieherin und Kunstpädagogin Christina Appelt im Herbst 2015 ins Leben gerufen hat. Unterstützt wurde das Projekt von der Initiative Local-Aid.

Bei dem Fotoworkshop ging es Appelt in erster Linie darum, „eine Begegnungsmöglichkeit zu schaffen, bei der Flüchtlinge ihre Alltagssorgen zu Seite legen können. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede in den Hintergrund treten und es um die Gemeinsamkeiten geht – das gemeinsame Erleben, das kreative Schaffen und die künstlerische Auseinandersetzung.“

30 Poster ausgewählt

Menschen, die aus Syrien, Afghanistan oder Belutschistan geflohen sind und nun in Lüdenscheid leben, haben sich fotografisch mit ihrer neuen Umgebung auseinander gesetzt und vertraut gemacht. Nach einer Einführung in die Handhabung der Kameras und einigen Anregungen zu möglichen Blickwinkeln machten sich die Teilnehmer auf den Weg und besuchten unter anderen das Naturschutzgebiet Stilleking, verschiedene Talsperren und die Burg Altena. Aus den Bildern wurden 30 Poster ausgewählt.

Die Geschichten dahinter können Interessierte bei der Eröffnung der Fotoausstellung durch Landrat Thomas Gemke im Foyer des Lüdenscheider Kreishauses am Montag, 6. Jun, um 15 Uhr aus erster Hand erfahren. Einige der Workshop-Teilnehmer und Astrid Appelt werden anwesend sein.

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