Start Stadtleben Stipendien sollen Medizinstudenten in den Märkischen Kreis locken

Stipendien sollen Medizinstudenten in den Märkischen Kreis locken

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Märkischer Kreis. Es wird immer schwieriger, Ärzte für den öffentlichen Gesundheitsdienst zu bekommen. Darauf hat Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz beim Märkischen Kreis in der ersten Sitzung des neuen Ausschusses für Gesundheit und Soziales hingewiesen. Schmidt nannte zwei Hauptgründe: „Ärzte möchten gerne behandeln, das machen wir nicht. Außerdem zahlen wir nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, Krankenhausärzte werden nach dem Tarif des Marburger Bundes honoriert. Da liegen zwischen einem Arzt im Öffentlichen Gesundheitswesen und einem vergleichbaren Oberarzt im Krankenhaus 1000 Euro netto im Monat.“

Gemeinsamer Antrag von CDU und SPD

Das Thema ärztliche Versorgung hatten auch die Fraktionen von CDU und SPD in ihrem gemeinsamen Antrag aufgegriffen. Sie wollten die Verwaltung beauftragen, eine Konzeption für die Vergabe von Stipendien an Medizinstudenten zu entwickeln. Darin seien Aussagen zur Anzahl der Stipendien, der Förderhöhe und Förderdauer aufzunehmen. Die erforderlichen Haushaltsmittel sollen ab 2015 im Kreisetat bereitgestellt werden. Hintergrund ist, die Medizinstudenten nach Abschluss des Studiums zu verpflichten, sich im Märkischen Kreis niederzulassen. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Quelle: www.maerkischer-kreis.de

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