Die Sternsinger sind bis zum 10. Januar in Kierspe und Rönsahl unterwegs.

Kierspe. Seit 27. Dezember sind die Sternsinger der Pfarrgemeinden St. Josef und St. Engelbert wieder in den Straßen von Kierspe und Rönsahl unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ bringen sie noch bis zum 10. Januar als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Aktion läuft seit 1959

Die Spenden in diesem Jahr sind für Bolivien bestimmt. Etwa eine Million Kinder sammeln in Deutschland rund um das Dreikönigsfest für Kinder in der dritten Welt. Bei ihrer zurückliegenden Aktion hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2015 bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt. Die rund 330 000 beteiligten Sternsinger und ihre rund 90 000 Begleitenden in 10 515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten erzielten damit das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959. In diesem Betrag sind nicht nur die Spenden der Katholiken enthalten, auch viele evangelische Christen oder Andersgläubige haben ihren Beitrag dazugegeben. Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.

Appell für mehr Respekt

Neben dieser gelebten Solidarität tragen die Sternsinger den christlichen Segen für das neue Jahr in die Wohnungen und Häuser der Menschen. „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Bolivien. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist.

Besuch kann nachgeholt werden

Die Spendensammler der katholischen Gemeinden St. Josef und St. Engelbert können sich mit einem Ausweis mit Stempel und Siegel der Gemeinde St. Josef ausweisen. Auch sind sie an ihren Sammelbüchsen zu erkennen. Auf ihnen ist ganz deutlich das Sternsingersymbol und der Schriftzug eingraviert.

Wer die Sternsinger verpasst hat oder bei wem sie nicht geklingelt haben und wer dennoch nicht auf den Segen verzichten möchte, kann sich im Pfarrbüro (Telefon 0 23 59/27 33) melden oder bei Birgit Raphael-Nowack (Telefon 0 23 59/71 66) – dann holen die Sternsinger den Besuch nach.

 

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