Erst mit Holzplatten verkleidet und dann gestrichen. Die Ausbesserungen am Sternplatz sind gestartet. Foto: Parnemann

Lüdenscheid. Nachdem Peek & Cloppenburg Düsseldorf vor einigen Wochen angekündigt hatte, die leer stehende Immobilie am Sternplatz in Lüdenscheid verkaufen zu wollen, sobald notwendige Instandsetzungsarbeiten durchgeführt worden seien, glaubten viele Lüdenscheider kaum an einen schnellen Fortschritt. Doch es tut sich etwas am Sternplatz.

Fensterfronten verkleidet

Am vergangenen Donnerstag wurden die zum Teil beschädigten Schaufensterfronten in Richtung Wilhelmstraße und Richtung Sternplatz mit Holzplatten verkleidet. Ob es sich hierbei bereits um die angekündigten Instandsetzungen handelte, fragten wir bei der zuständigen Pressestelle an. In der Antwort von Peek & Cloppenburg Düsseldorf heißt es: „Im Mai haben wir eine Firma damit beauftragt, mit den Instandsetzungsarbeiten zu beginnen. Dazu gehören unter anderem die Verkleidung der Portale und Schaufenster mit Holzplatten, die lichtgrau gestrichen worden sind, um ein freundlicheres Ambiente zu schaffen.“

Weitere Arbeiten am Gebäude

Auch ein defektes Vordach wurde bereits ausgebessert und lackiert. „Wir hoffen, die noch ausstehenden Arbeiten (Reinigung des Fassadenvordaches und das Entfernen der Verschmutzungen an den Außenstützen) bis Ende Juni abzuschließen“, heißt es aus Düsseldorf.

Graffiti als Übergangsgestaltung auf Holzplatten

Bereits vor einigen Wochen kam in der öffentlichen Diskussion die Idee auf, die Fassade des leer stehenden Peek & Cloppenburg Gebäudes heimischen Künstlern zur Verfügung zu stellen. Etwa für kunstvolle Graffiti wie sie auch mit viel Einsatz und Kreativität an den Pavillons am Lüdenscheider Bahnhof entstanden waren. Hier verwandelten mehrere lokale Künstler die einst unschönen Leerstände in bunte Hingucker. Ob die nun angebrachten Platten auch für eine solche Nutzung freigegeben werden könnten, wird laut Peek & Cloppenburg aktuell geprüft. Die entsprechenden Kontaktdaten jedenfalls lägen dem Unternehmen vor. Bedenken hat man, „ob die Freigabe der Holzplatten für Graffitikünstler mit den Interessen möglicher Käufer kollidiert.“ Denn ein schnellstmöglicher Verkauf habe für Peek & Cloppenburg höchste Priorität.

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1 KOMMENTAR

  1. Ich fänd es toll, wenn Künstler wie „Narrenhände“ dort ihre Kreativität ausleben dürften. Man könntre ja z.B. Bäume dort drauf malen lassen 😉

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