Die erste Mannschaft der Sauerland Steel Bulls gewinnt mit 13:7 (4:1, 6:2, 3:4) gegen die Rostocker Nasenbären und setzt sich so in der Spitzengruppe fest.



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Das Spiel begann ein wenig zähflüssig auf beiden Seiten. Nach knapp Zweieinhalb Minuten vergaben die Sauerländer eine aussichtsreiche Kontersituation. Nach etwa mehr als vier Minuten ging Rostock nach einem Fehler im Aufbauspiel mit 0:1 in Führung. Knapp eine Minute später traf Sven Johannhardt nur den Pfosten. Die Sauerländer drückten weiter und liefen nach etwas mehr als acht Minuten in einen Konter der Rostocker, der durch Sven Doual entschärft werden konnnte. Beide Torleute zeichenten sich durch glänzende Paraden aus. Nach dreizehneinhalb Minuten fiel der Ausgleich für die Sauerländer. Ein Tor, welches man das Prädikat „unglaublich“ anheften muss: Vor dem Tor hattes es ein Gerangel gegeben, in dem das Tor sich leicht verschoben hatte. Der Rostocker Torwart drehte sich zum Tor -also mit dem Rücken zum laufenden Spiel-, Sven Schlicht haute fast von der eigenen Grundlinie einfach drauf und der Ball schlug im Tor der Rostocker ein. Keine dreizig Sekungen später erhöhte Igor Furda nach schönem Kombinationsspiel auf 2:1. Wieder zwei Minuten später war Igor Furda per Nachschuss erfolgreich. Achtzehn Sekunden vor Drittelende erhöhte Thorsten Schmidt von der linken Seite auf 4:1.

Im zweiten Drittel stellten die Sauerländer die Signale auf Sieg. Nach nur 49 Sekunden schoss Christian Perlitz dem Torwart den Ball durch die Beine – 5:1. Rostock drückt auf den Anschlusstreffer und Sven Doual rettet mehrfach in höchster Not. In der 24.Spielminute kann Christian Perlitz auf 6:1 erhöhen, als er völlig blank vor dem Tor steht. Nach einer schönen Kombination erhöht Patrick Kuhn auf 7:1. Etwas zwei Minuten später ergibt sich die erste Überzahlsituation für die Steel Bulls. Von der rechten Seite trifft Christian Perlitz. Etwas zur Hälfte des Spiels verkürzt Rostock per Schlagschuss auf 8:2. Kurz danach die erste Überzahl für Rostock, die allerdings nicht genutzt werden kann. Nach 34 Spielminuten ist erneut Christian Perlitz per Abstauber zur Stelle. Nach einem Wechselfehler fällt das 9:3 für Rostock. Eine Minute vor Drittelende erhöht Jendrik Zahn nach einem Konter auf 10:3. Mit einer Überzahl gehen die Sauerländer in die zweite Pause.

Nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn nutzte Christian Perlitz die Überzahl mit einem Schlenzer von der rechten Seite zum 11:3. Danach ließ die Konzentration nach und Rostock konnte innerhalb von 6 Minuten drei Tore erzielen (45.Minute Schlenzer von der linken Seite, 48.Minute Schlagschuss von links und 51.Minute nach einem Konter). Igor Furda konnte in der 53.Minute nach schöner Kombination auf 12:6 erhöhen. In der 57.Spielminute erneut einer Überzahl für Rostock. Diese konnte zum 12:7 genutzt werde. 42 Sekunden vor Spielende sorgte erneut Igor Furda nach schöner Kombination für den Schlusspunkt – 13:7.

Steel Bulls:
Doual, Opfermann – Jacobs, Furda (4), Kuhn (1), Schmidt (1), Drüke, Pautsch, Zahn (1), Schlicht (1), Dmitriev, Johannhardt, Perlitz (5)

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